Auch in diesem Jahr führte Maria Urban, unsere Schulsozialarbeiterin am MGS, ein Anti-Mobbing-Projekt für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 durch. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Jugendzentrum unter der Leitung von Jens Barnstein statt.
Neben der Vermittlung zentraler Informationen geht es bei dem Projekt vor allem um die Sensibilisierung für dieses Thema, die verschiedenen Rollen, Dynamiken und Befindlichkeiten, die damit einhergehen. Das Projekt zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
Daher war es den Veranstaltern wichtig, kein festgelegtes Programm „abzuarbeiten“. Vielmehr ging es darum, einfühlsam zu erkennen, wo eine Klasse gemeinsam steht und welche Themen sie beschäftigt. Dabei konnte es sich um Mobbing handeln, aber auch um angrenzende Themen wie Medienkompetenz, Streitigkeiten, Beleidigungen und die Lautstärke im Klassenverband. Ziel war es, die Klassengemeinschaft durch die Stärkung der individuellen sozialen Kompetenzen zu fördern.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. Dazu gehörten auch Rollenspiele, in denen Ausgrenzung hautnah erlebt wurde und anschließende ausführliche Reflexionen über die jeweiligen Befindlichkeiten sowie Möglichkeiten zur Konfliktlösung. Es wurden auch kurze Videoclips gezeigt, die verschiedene Aspekte von Mobbing und anderen relevanten Themen beleuchteten. Im anschließenden Gespräch miteinander, so Maria Urban, seien zunächst alle Meinungen erlaubt und hätten ihren Platz, nur so könne die Klasse zu ihren persönlichen und produktiven Lösungswegen kommen.
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, machten sich die acht „Neuen Auftraggeber*innen von Schwelm“, vier Kinder der GS Engelbertstraße und vier Jugendliche des Märkischen Gymnasiums, gemeinsam mit ihrer Mediatorin Kattrin Deufert und ihren Lehrkräften Niklas Berndt, Theresa Buhr und Susanne Schütte-Gerold auf den Weg zum Skulpturenpark Waldfrieden. Bei einer exklusiven Führung bestaunte die Kunsttruppe die denkmalgeschützte Villa des Lackfabrikanten Kurt Herberts, die Tony Cragg 2006 zu neuem Leben erweckte, und erkundete die besondere Wirkung der ausgestellten Exponate in der freien Natur. Es wurde geschaut und gewandert, gedacht, gefühlt, gezeichnet, fotografiert und gepicknickt. So stärkten die Neuen Auftraggeber*innen ihren Zusammenhalt und lernten neue, spannende Kunstwerke kennen.
Am Freitag, den 08. Mai 2026, luden die Schülerinnen und Schüler des diFF-Projekts aus der Begabungsförderung zum Präsentationsabend ihrer Forschungsprojekte ein.
Das diFF-Projekt ist ein Begabungsförderungsprojekt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6. Im Mittelpunkt steht selbstreguliertes forschendes Lernen: Die Teilnehmenden wählen eigenständig ein Thema, entwickeln dazu eine eigene Forscherfrage und bearbeiten diese über einen längeren Zeitraum hinweg selbstständig und strukturiert.
Im Verlauf des Projekts durchlaufen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Arbeitsphasen: zunächst die Informationssuche, anschließend die Dokumentation der Ergebnisse und schließlich die Präsentation. Unterstützt werden sie dabei durch verschiedene Lernstrategien, die sie als Werkzeuge ausprobieren und anwenden können. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die regelmäßige Selbststeuerung: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich wöchentlich eigene Ziele, reflektieren ihre Fortschritte und erhalten Feedback, um sich Schritt für Schritt ihrer Forschungsfrage zu nähern.
Der Präsentationsabend bildete den feierlichen Abschluss des Projekts. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler stellten dort ihre Forschungsfragen, Arbeitswege und Ergebnisse einem Publikum aus Familien, Freunden, Lehrkräften und Schulleitung vor. Damit erhielten sie die Gelegenheit, ihre Arbeit sichtbar zu machen und für ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihre eigenständige Forschungsleistung Wertschätzung zu erfahren.
Für Verpflegung sorgte die Einführungsphase gegen einen Spendenbeitrag zugunsten der Abiturkasse.
Mein Name ist Zoe Grote und ich absolviere seit Mai 2026 mein Referendariat am MGS in den Fächern Sport und Biologie. Mein Lehramtsstudium habe ich an der Bergischen Universität Wuppertal absolviert.
Da ich schon immer in Schwelm lebe und hier viele Jahre Leichtathletik im Verein gemacht habe, freue ich mich besonders, nun auch mein Referendariat an der Schule meiner Heimatstadt absolvieren zu dürfen.
In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv. Besonders gerne bin ich in den Bergen zum Skifahren unterwegs, aber auch Laufen und generell alles, was mit Bewegung zu tun hat, macht mir viel Spaß. Das Fach Biologie begeistert mich, weil viele Themen aus dem Unterricht uns im Alltag ständig begegnen und unglaublich spannend sein können.
Der Wunsch, Lehrerin zu werden, begleitet mich schon seit meiner eigenen Schulzeit und wurde durch verschiedene Trainertätigkeiten zusätzlich bestärkt. Ich freue mich nun besonders auf die gemeinsame Zeit mit den Schülerinnen und Schülern, auf viele neue Erfahrungen im Schulalltag und darauf, Teil der Schulgemeinschaft am MGS zu sein.
Mein Name ist Alissa Hanisch und ich bin eine der vier neuen Referendarinnen am MGS. Ich habe an der Universität Duisburg-Essen Anfang des Jahres meinen Master of Education gemacht und darf nun die Fächer Deutsch und Englisch unterrichten. Ich kann es kaum erwarten, bald viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im gemeinsamen Unterricht kennenzulernen!
Meine große Leidenschaft ist das Ballett. Ich tanze schon seit ich 3 Jahre alt bin, Ballett war also schon immer ein bedeutender Teil meines Lebens. Ich mache außerdem Pilates, gehe ins Fitnessstudio und gehe noch lieber shoppen oder etwas Leckeres essen mit meinen Freundinnen. Wann immer es geht, bin ich unterwegs auf Reisen. Sollte sich also jemand von euch fragen, was ich in den Ferien so mache: Mit hoher Wahrscheinlichkeit liege ich irgendwo am Meer in der Sonne.
Mir ist es sehr wichtig, immer etwas Glück und Freude in jeder Situation des Lebens zu finden. Und genau das möchte ich auch in meinen Stunden vermitteln. Ich weiß, dass nicht jede und jeder vor Freude aufspringt, wenn mal wieder eine Gedichtanalyse ansteht oder die nächsten 100 Englischvokabeln gelernt werden müssen. Aber Schule soll und kann Spaß machen, gerade weil sie so einen großen Teil eures und auch meines Lebens ausmacht. Also, auf eine fröhliche gemeinsame Zeit!
Mein Name ist Luca Marie Biesenbender und ich habe Anfang Mai 2026 mein Referendariat am MGS begonnen. Ich habe die Fächer Erdkunde und Geschichte an der Bergischen Universität in Wuppertal studiert und darf diese nun bei euch an der Schule unterrichten.
Wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze, bin ich gerne in der Natur spazieren, gehe schwimmen oder lese ein Buch. Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden und unternehme mit ihnen Ausflüge in verschiedene Städte. Ich bin ein totaler Sommermensch und fahre sehr gerne in die Wärme, am liebsten ans Meer. Meine Lieblingsstadt ist Rom,aber auch Nizza und London haben mir in der Vergangenheit gut gefallen. Das Interesse an meinen beiden Fächer passt gut mit meinem Spaß am Entdecken neuer Orte zusammen.
Ich freue mich sehr auf die Zeit am Märkischen Gymnasium und hoffe, euch mit meinem Spaß an Erdkunde und Geschichte anstecken zu können.
Mein Name ist Carolin Wilming und ich beginne nun gemeinsam mit meinen Mitreferendarinnen das Referendariat an eurer Schule. Ich habe Deutsch und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und freue mich sehr, den theoretischen Rahmen zu verlassen und endlich mit euch arbeiten zu dürfen!
Was gibt es zu mir zu sagen? Ich verbringe meine freie Zeit gerne bei Spaziergängen und Wanderungen in der Natur, belohne mich im Anschluss mit einem Eis und lasse Abende gerne in der Historischen Stadthalle Wuppertal bei einem Konzert ausklingen. Zudem mache ich gerne Kraftsport und hege eine Faszination für Reisen nach Italien.
In unserem gemeinsamen Unterricht freue ich mich darauf, konstruktiv mit euch zu diskutieren, gemeinsam Begeisterung für Texte aller Art zu entwickeln und auch die ein oder andere Grammatikstunde durchzustehen.
Ich bin für euch ansprechbar und freue mich auf unsere gemeinsame Zeit am MGS.
Mein Name ist Imke Hoffmann und ich unterrichte die Fächer Biologie sowie Politik/ Sozialwissenschaften. Ich wurde am Märkischen Gymnasium bereits sehr herzlich empfangen und freue mich, ab Mai Teil der Schulgemeinschaft zu sein.
Nach meinem Studium an der Ruhr-Universität Bochum habe ich mein Referendariat am Theodor-Heuss-Gymnasium in Hagen absolviert. In dieser Zeit konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders bereichernd empfand ich dabei den Alltagsbezug meiner Fächer. Es ist mir ein Anliegen, diese Begeisterung auch am Märkischen Gymnasium weiterzugeben und zu fördern.
In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur unterwegs und gehe wandern. Zudem liebe ich es, auf Reisen neue Landschaften und Orte zu entdecken – die regionale Küche darf dabei natürlich nicht fehlen. Besonders gerne zieht es mich auf Reisen an das Meer, wo ich meiner Leidenschaft für das Windsurfen nachgehen kann.
Ich freue mich darauf, Sie und euch kennenzulernen und gemeinsam eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gestalten.
Zusätzlich zur regelmäßig angebotenen Bürgersprechstunde für alle Generationen an jedem ersten Dienstag im Monat im Rathaus der Stadt Schwelm fand am Mittwoch, dem 29. April 2026, eine besondere Rede- und Antwortstunde im Märkischen Gymnasium statt. Bürgermeister Stephan Langhard war einer Einladung der Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kath. Religion der EF zur Fragerunde bei einem gemeinsamen Frühstück gefolgt.
Gemäß dem Motto auf der städtischen Homepage: „Was haben Sie auf dem Herzen? Welche Anregungen möchten Sie geben? Wo drückt der Schuh?“ hatten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Fragen vorbereitet. Ein Themenkreis drehte sich dabei um die aktuelle Raumproblematik am MGS, den geplanten Neu- bzw. Anbau für die Sporthalle sowie Kooperationen der drei Gymnasien im Südkreis zur Erweiterung der Leistungskurs-Angebote.
Ebenso wichtig war es den Schülerinnen und Schülern zu erfahren, wie und wodurch der Bürgermeister die Interessen der Jugendlichen in Schwelm stärker umsetzen wolle. Auch persönliche Fragen nach dem Privatleben, der schulischen Laufbahn, dem Verdienst und der persönlichen Perspektive nach fünf weiteren Jahren im Amt standen auf dem Prüfstand.
Alle waren sich einig, der Bürgermeister konnte gut parieren und stellte im Gegenzug auch interessiert Rückfragen an die Schülerinnen und Schüler. Zusammengefasst: ein gelungener Austausch bei einem geselligen Frühstück, zu dem das Stadtoberhaupt neben Brötchen auch selbstgemachte Rhabarbermarmelade beisteuerte.
Auftraggeber*innen: Leticia Castagna, Emma Dadalau, Marie Günther, Anton (Grundschule Engelbertstraße, Klasse 4a) und Lara Sophie Herbst, Matilda Jahnke, Fiona Nickel, Phil Sachs (Märkisches Gymnasium Schwelm, Klasse 8c)
Auftrag: Wir wünschen uns einen Ort für Kinder UND Jugendliche gemeinsam im öffentlichen Raum – mitten in der Stadt – in dem viele Begegnungen und Bewegungen möglich werden. Dieser Ort, Raum, Platz ist ein Kunstwerk – speziell für Kinder und Jugendliche gemacht!
Spielplätze für Kinder und Angebote für Jugendliche gibt es in den meisten Städten. Doch wer zu alt für den Spielplatz und noch zu jung für Jugendclubs ist, findet im öffentlichen Raum wenig Orte, an denen man sich einfach treffen kann – ohne Konsum, ohne Programm, ohne Leistungsdruck.
Am südlichen Rand des Ruhrgebietes haben junge Menschen im Alter von neun bis zehn und 13 bis 14 Jahren deshalb gemeinsam einen Auftrag formuliert. Sie wünschen sich für ihre Stadt Schwelm ein Kunstwerk, das ihre Altersklassen verbindet.
„Kinder haben Rechte. Kennt die wer? Wir haben ein Recht auf Freizeit. Dafür brauchen wir freie Zeit und einen freien Raum!“
Die Auftraggeber*innen wollen ein Werk beauftragen, das Begegnung und Bewegung ermöglicht. Sie wünschen sich einen geschützten und sicheren Rahmen, um gemeinsam Zeit zu verbringen – und der soll nicht von Erwachsenen durchorganisiert sein.
„Es soll sich anfühlen wie ein Wohnzimmer unter freiem Himmel, aber ohne zu viele Regeln – es darf chaotisch sein, laut und bunt! Alle sollen sich willkommen fühlen.“
Seit November 2025 trifft sich die Gruppe regelmäßig mit Mediatorin Kattrin Deufert und begleitet von Kunstlehrer Niklas Berndt. In Gesprächen, Zeichnungen, Fotografien und bei gemeinsamen Streifzügen durch die Stadt haben die Schüler*innen Ideen entwickelt und ihren Auftrag Schritt für Schritt formuliert. Statt noch mehr Leerstand in der Innenstadt wünschen sie sich Leerstellen zum Ausprobieren und Abhängen. Eine künstlerische Persönlichkeit reagiert im nächsten Schritt mit einem Entwurf auf den Auftrag.
„Wir brauchen Leerstellen. Leerstellen, die besonders sind – die wirklich zum gemeinsamen Verweilen und Sich-Zusammenfinden einladen.“
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwelm führte die Gruppe „Theaterspiel“ / Beate Albrecht am Montag, den 20. April 2026, das Theaterstück „Cybr“ zum Thema Freundschaft, Identität, Cybermobbing und generelle Gefahren im Internet auf.
Das Stück richtet sich im Rahmen der schulischen Präventionsmaßnahmen verpflichtend an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 und wird im Jugendzentrum in Schwelm aufgeführt.
CYBR ist ein kraftvolles, zeitgenössisches Theaterstück über das Erwachsenwerden in einer Welt, in der ein Klick alles verändern kann. Zwischen Schulhof, Ferienfreiheit und sozialen Netzwerken erzählt es die Geschichte von Ricky, Feli und Sahli – drei Jugendlichen auf der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Halt.
Als Ricky einen ehrlichen Text über Angst, Ausgrenzung und das Gefühl des Alleinseins postet, scheint es zunächst ein mutiger Schritt zu sein. Der Beitrag bekommt Zustimmung und Reichweite, doch die Stimmung kippt. Hate, Missverständnisse und ein manipuliertes Video machen Ricky plötzlich zum Ziel. Likes werden zur Waffe, Schweigen zur Gefahr, Kontrolle geht verloren.
Mit schnellen Szenen, Musik, Live-Kommentaren und direkter Ansprache verbindet das Stück reale Schulhoferfahrungen mit der Logik digitaler Öffentlichkeit. Humor trifft auf Härte, Leichtigkeit auf Angst. Im Zentrum steht die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn Algorithmen lauter sind als unser Gewissen? Das Stück verurteilt nicht, sondern lädt zum Hinschauen, Mitfühlen und Zusammenhalten ein.
Neun Schülerinnen und Schüler des MGS entdeckten vom 14. März bis 03. April 2026 die Ostküste Floridas. Für drei Wochen lebten sie in der Küstenstadt Titusville bei amerikanischen Gastfamilien. Sie lernten amerikanisches Familienleben und den School Spirit an einer High School kennen. Auf Ausflügen erkundeten sie die schönsten Orte rund um Titusville an der Indian River Lagune.
Die Gegend heißt auch „Space Coast“, da hier das weltbekannte Cape Canaveral liegt. Als besonderes Highlight erlebten die Schülerinnen und Schüler den spektakulären Start der bemannten Mondmission Artemis 2 hautnah mit.
In den folgenden neun Reiseberichte beschreiben die Schülerinnen und Schüler jeweils ein für sie ganz besonderes Erlebnis:
1 Ein unvergessliches Kajakabenteuer
von Sophie Buchmann
Während meines Aufenthalts in Florida hatte ich die Gelegenheit, eine Kajaktour zu machen. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Schon beim Einsteigen ins Kajak war ich voller Vorfreude, denn die Natur dort ist etwas ganz Besonderes. Wir paddelten durch ruhige Gewässer, umgeben von dichter Vegetation und beeindruckenden Mangroven. Das Wasser war eher dunkel und trüb, was der Umgebung eine geheimnisvolle und fast schon besondere Atmosphäre verlieh. Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir die ersten Tiere: Delfine schwammen ganz in unserer Nähe und tauchten immer wieder elegant aus dem Wasser auf. Es war faszinierend, diese intelligenten Tiere aus so kurzer Distanz zu beobachten. Während wir weiter paddelten, sahen wir auch Alligatoren, die ruhig am Ufer lagen und sich in der Sonne aufwärmten. Es war beeindruckend, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, auch wenn wir natürlich genügend Abstand gehalten haben. Besonders beeindruckend waren auch die Seekühe, die ganz friedlich im Wasser schwebten. Diese sanften Riesen bewegten sich langsam und wirkten unglaublich entspannt. Neben diesen besonderen Begegnungen war auch die Umgebung selbst ein Highlight. Vögel flogen über uns hinweg, und man konnte viele verschiedene Arten beobachten. Die Ruhe der Natur, unterbrochen nur vom leisen Plätschern der Paddel, machte die Tour zu einem entspannten und gleichzeitig spannenden Erlebnis. Am Ende der Tour war ich zwar müde, aber auch unglaublich glücklich. Diese Kajakfahrt hat mir nicht nur die Schönheit der Natur Floridas nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie besonders solche Momente sein können.
2 Ein Tag in Magic Kingdom
von Angelina Miller
Während der Springbreak war ich zusammen mit meiner Gastfamilie im Disney World in Orlando, Florida. Von den vier Parks – Magic Kingdom, EPCOT, Hollywood Studios und Animal Kingdom – habe ich mich für das Magic Kingdom entschieden. Da dies der Themenpark mit den vielen Disney-Prinzessinnen ist, war meine Vorfreude riesig; dieses Erlebnis war für mich etwas ganz Besonderes. Direkt nach unserer Ankunft wurden wir durch die Sicherheitskontrollen zum Schiff geleitet, welches uns über die Lagune in den Park brachte. Schon aus der Ferne konnten wir das ikonische Disneyschloss erkennen. Sobald wir das Gelände des Magic Kingdom betreten hatten, machten wir als Erstes viele Fotos vor diesem traumhaften Schloss. Bereits am Vorabend hatten wir uns drei Attraktionen ausgesucht, die mich am meisten ansprachen. Das war wichtig, da die Wartezeiten dort normalerweise bis zu drei Stunde betragen können. Zu unserem Glück war es an diesem Tag nicht allzu voll, sodass wir maximal 1,5 Stunden anstehen mussten. Insgesamt konnte ich etwa sechs Attraktionen besuchen. Meine persönlichen Favoriten war die neue Wasserattraktion zum Film „Vaiana“ sowie das Fahrgeschäft „TRON Lightcycle / Run“. Ein weiteres Highlight war die große Aufführung der Disney-Prinzessinnen. Sie fuhren auf aufwendig gestalteten Themenwagen zur Bühne, wo sie nacheinander eine Art Musical aufführten. Micky und Minnie Maus moderierten die Show und bezogen das Publikum immer wieder mit ein. Die Atmosphäre war einfach herrlich – besonders die leuchtenden Augen der kleinen Kinder zu sehen, brachte mein Herz zum Schmelzen. Zwischendurch haben wir uns immer wieder kleine Snacks geholt, wie zum Beispiel das berühmte Eis am Stiel in Form von Micky Maus. Natürlich durfte auch das Shopping nicht fehlen, denn in den Läden gab es wirklich alles zum Thema Disney. Etwas, das ich schon immer unbedingt haben wollte, waren die Minnie-Maus-Ohren, die ich mir dort endlich kaufte. Den restlichen Tag nutzte ich ausgiebig, um mit meiner Polaroidkamera und meinen neuen Ohren viele Erinnerungsfotos zu machen. Am Abend fuhren wir alle gemeinsam zurück nach Hause. Dieser Tag war definitiv das absolute Highlight meiner gesamten Florida-Reise!
3 Campen in Alabama
von Johanna Eiben
Mein Spring Break während meines Florida-Aufenthalts war eine ganz besondere Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Gemeinsam mit meiner tollen Gastfamilie und mehreren befreundeten Familien ging es nach Alabama zum Campen. Schon die Fahrt dorthin war voller Vorfreude, doch das, was uns erwartete, war noch viel schöner. Jeden Abend saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer, haben gelacht, Geschichten erzählt und die entspannte Atmosphäre genossen. Besonders in Erinnerung bleiben mir die S’mores, die wir am Feuer gemacht haben – geschmolzene Marshmallows, Schokolade und Kekse, einfach perfekt. Tagsüber waren wir viel draußen unterwegs. Wir haben geangelt, die Natur erkundet und sind sogar zum Strand gefahren, wo wir die Sonne und das Meer genießen konnten. Es war die perfekte Mischung aus Abenteuer und Entspannung. Ein weiteres absolutes Highlight war ein riesiger Freizeitpark, in dem sich sowohl ein Achterbahnpark als auch ein Indoor-Wasserpark befanden. Besonders beeindruckend war, dass der Wasserpark überdacht war – egal wie das Wetter draußen war, drinnen konnten wir die Rutschen und das Wasser in vollen Zügen genießen. Die vielen Attraktionen, das kühle Wasser und die ausgelassene Stimmung haben unglaublich viel Spaß gemacht. Auch der Achterbahnpark war ein echtes Erlebnis: die schnellen Fahrten, das Kribbeln im Bauch und die gemeinsamen Momente voller Adrenalin haben diesen Tag unvergesslich gemacht. Ein ganz besonderes Erlebnis für mich war außerdem, dass mein Gastvater mir beigebracht hat, wie man ein Golfcart fährt. Anfangs war ich noch etwas unsicher, aber schon bald durfte ich öfter selbst fahren – vor allem gemeinsam mit den Kindern, was immer für viel Spaß gesorgt hat. Diese Zeit in Alabama war für mich etwas ganz Besonderes. Die Gemeinschaft, die vielen kleinen Erlebnisse und die unbeschwerte Stimmung haben diesen Spring Break zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
4 Start der Artemis 2 – Rakete
von Mike Erdtmann
Während meines Aufenthalts in Florida hatte ich die Chance, den Start der Artemis-2-Rakete vom Wasser aus zu sehen ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Zusammen mit vielen anderen Booten standen wir mit vorgeschriebenem Abstand auf dem Meer, alle hintereinander aufgereiht und wartend. Die Fahrt bis zum Punkt hat ca 2 Stunden gedauert und wir sind genau rechtzeitig angekommen. Als die Rakete dann gestartet ist, konnte man sie zuerst nur sehen, weil es noch hell war und das Leuchten deshalb gar nicht so extrem wirkte. Erst als sie höher in die Atmosphäre aufgestiegen ist, hat man das laute Dröhnen zeitverzögert bis zu uns gehört. Nach ca. fünf Minuten war sie schließlich nur noch ein kleiner Punkt am Himmel und dann ganz verschwunden. Dieser Moment war richtig besonders und hat die Stimmung auf dem Wasser einzigartig gemacht.
5 Wandern in Georgia
von Simon Obersechelp
In der Spring-Break Woche war ich mit meiner Gastfamilie in Georgia wandern. Wir haben viele schöne Landschaften, einen Wasserfall in einer Grotte und schöne Aussichten gesehen. Zusätzlich war auch der Rest der Gastfamilie dabei und ich konnte viel Englisch sprechen. Abends haben wir alle zusammen gekocht und Spiele gespielt. Ich hatte ingesamt sehr viel Spaß und hab mich gefreut, dass ich so eine Erfahrung machen durfte.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwelm führt die Gruppe „Theaterspiel’/ Beate Albrecht das Theaterstück „Philotes – Spiel um Freundschaft“ zum Thema Computerspielsucht, verborgene Ängste und den Wert der Freundschaft auf. Dieses Stück richtet sich im Rahmen der schulischen Präventionsmaßnahmen verpflichtend an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 und wird im Jugendzentrum in Schwelm aufgeführt.
Für weitere Details zum Theaterstück gibt es die begleitenden Webseiten zur Theatergruppe und zum Stück unter www.theater-spiel.de und www.philotes-spiel.de.