Pausenaktion am MGS

Eine Woche lang stellte sich das Jugendzentrum der Stadt Schwelm mit einem Spielstand in den beiden großen Pausen auf dem Schulhof des MGS vor. Im Vordergrund der Aktion standen Abwechslung, Spaß und Bewegung. Der Andrang war groß und die Resonanz so positiv, dass direkt über eine Fortsetzung und Etablierung dieser Aktion gemeinsam mit dem Jugendamt nachgedacht wurde. Die Pausenaktion könnte zum Beispiel jedes Halbjahr für zwei Tage stattfinden. „Es war toll, die Kinder und Jugendlichen so unbeschwert und fröhlich zu erleben!“ freute sich Maria Urban, die Schulsozialarbeiterin am MGS.

Die Schüler*innen erhielten Informationen über die Aufgaben und zahlreichen Freizeitangebote des Jugendzentrums und wurden zur Teilnahme an einer Umfrage zum Jugendsportpark aufgerufen. Die Beteiligung an der Umfrage https://jugend-schwelm.de

ist auch weiterhin möglich. Es geht um die Gestaltung von Treff- und Aufenthaltspunkten für Jugendliche in Schwelm, an denen sich diese aktiv sportlich betätigen können. Ein Jugendsportplatz soll am Bahnhof entstehen und eine weitere Planung gibt es für den Sportplatz auf der Wilhelmshöhe. Verschiedene Sportarten sollen dort betrieben werden. Dabei handelt es sich neben traditionellen Sportarten auch um Trendsportarten, die gerade „in“ sind. Gefragt wird nach Ideen und Vorlieben der Jugendlichen.

Janna Däumer gewinnt Wettbewerb

Toller Erfolg für eine Schwelmer Schülerin: Janna Däumer (6d) vom Märkischen Gymnasium Schwelm gewinnt den ersten Preis in ihrer Altersgruppe sowie den Sonderpreis der Jury beim kreisweiten Schülerschreibwettbewerb 2021 des Heimatvereins Hattingen.

Janna Däumer kann sich freuen: Ihr Märchen „Die verwunschene Kette“, geschrieben anlässlich des kreisweiten Schülerschreibwettbewerbs 2021 des Heimatvereins Hattingen, hat als einziger Schwelmer Beitrag Eingang in die entsprechende Publikation zum Thema „Ein Tag im Leben von Wilhelm Elling“ (Hattinger Kaufmann des 17. Jahrhunderts) gefunden, die nun auch im Buchhandel erhältlich ist.

Janna Däumer belegte nicht nur den ersten Platz in ihrer Altersgruppe, sondern gewann zusätzlich den Sonderpreis der Jury, insgesamt darf sie sich somit über eine Summe von 250 Euro freuen.

Es gratulieren ihr ganz herzlich Christoph Rauer, ihr Deutschlehrer, sowie die gesamte Klasse 6d.          

„Backtwobag“: Praktisch, nützlich und gut für die Umwelt Bürgermeister lobt engagierte Gymnasiast/innen für beeindruckende Geschäftsidee

„Wir haben uns überlegt, was ein gutes Produkt sein könnte. Außerdem wollten wir der Umwelt etwas Gutes tun“: Mit diesen Worten beantwortete jetzt Lana Oesterlein (14) im Rathaus die Frage des Bürgermeisters, wie sie und ihre Mitstreiter/innen vom Märkischen Gymnasium Schwelm auf die Geschäftsidee „backtwobag“ für ihre Schülerfirma gekommen seien.

Kurzgefasst: Die Schülerfirma verwandelt alte Textilien aus Kleiderspenden in hübsche praktische Taschen, die sich hervorragend zum Transportieren von Einkäufen, privaten Gegenständen usw. eignen. Ein Statement gegen Fast Fashion. Jede Tasche ist ein Unikat, und so gilt der Slogan „Fairverfolge deinen style“.

„Das Produkt ist nicht nur nützlich und praktisch, sondern steht auch für nachhaltiges Handeln“, lobt Bürgermeister Stephan Langhard die Schülerfirma. 

Seit vielen Jahren beteiligt sich das Märkische Gymnasium Schwelm am Junior-Projekt des Institutes der Deutschen Wirtschaft, indem stets ein Kurs für die Dauer eines Schuljahres eine Firma gründet. 

Lana Oesterlein, Paul Bockelmann und Bürgermeister Stephan Langhard sind sich einig: „Es wäre schön, wenn viele Bürgerinnen und Bürger das Modell der Schülerfirma überzeugend fänden und Taschen bestellen würden!“
Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph

„Wir haben verschiedene Abteilungen, für Produktion, Marketing und Finanzen gebildet“, erläutert Paul Bockelmann (14), der mit Lana Oesterlein den Vorstand bildet. Schülerfirmen orientieren sich also an den Grundprinzipien unternehmerischen Handelns der „echten“ Firmen.

Nun braucht es natürlich zum Funktionieren eines Unternehmens auch eine solide finanzielle Grundlage, das Stammkapital, und so gibt die Schülerfirma Anteilsscheine heraus. Keine Frage, dass Schwelms Bürgermeister sofort ein Exemplar erwarb und auch gleich eine Backtwobag-Tasche bestellte. Gerne hätte er den kompletten Kurs „Wirtschaft und Politik“ der 9. Jahrgangsstufe ins Rathaus eingeladen, doch wegen der Pandemie führte er das Gespräch nun mit den beiden Vorständen der Schülerfirma. Intensiv tauschte sich das Stadtoberhaupt mit Lana Oesterlein und Paul Bockelmann über Details dieses besonderen Unternehmens aus, das Unterstützung vom AtelierSieben e.V. erhält, an dessen Nähmaschinen die Schüler/innen schon Taschen anfertigen konnten. 

Die Taschen kosten in Größe S 3,99 €, in Größe M 4,99 € und in Größe L 5,99 €. Kontakt für Interessierte: E-Mail: backtwobag.mgs@gmail.com und über Instagram Backtwobag.

Lana Oesterlein, Paul Bockelmann und Bürgermeister Stephan Langhard sind sich einig: „Es wäre schön, wenn viele Bürgerinnen und Bürger das Modell der Schülerfirma überzeugend fänden und Taschen bestellen würden!“ 

Schwelm, den 28. April 2022

Arbeiten für den Klimaschutz

Von Dr. Anja Pielorz

Der Klimawandel ist in aller Munde. Themen wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Müllvermeidung, Energiesparen, aber auch der Erhalt unserer Wälder nehmen großen Raum ein. Das Konzept „Schwelm forstet auf“ am Märkischen Gymnasium in Schwelm wurde von Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Biologie-Chemie in der Jahrgangsstufe 8 entwickelt. Das Besondere: es entwickelt sich vom Schulgelände aus über die gesamte Kommune. Mehr als 20 Großbäume und 5000 Stauden wurden im Stadtgebiet bereits gepflanzt – viele von ihnen in privaten Gärten. Schüler und Schülerinnen greifen gemeinsam mit Unterstützern zu Spaten und Harken – Arbeiten für den Klimaschutz. 

Das Projekt unter der Leitung von Lehrer Alexander Schäfer (34) startete 2020 und setzt sich aus vier verschiedenen Säulen zusammen: Die erste Säule ist das Pflanzen von klimaresistenten Bäumen auf dem Schulgelände, in der Innenstadt, in Privatgärten und auf Firmengeländen der Region. Sie kommen mit großer Hitze, Trockenheit oder Schädlingen besser zurecht als der bisherige Baumbestand. Experten wissen, dass beispielsweise die Buche mit der Klimaveränderung große Probleme hat. Förster im Ennepe-Ruhr-Kraus haben daher die Befürchtung, dass die großen Buchenwälder bald der Vergangenheit angehören könnten. Die zweite Säule des Projektes ist das insektenfreundliche Aufforsten von Privatgärten. Hier hat sich die Schülerschaft des Gymnasiums auch eine beratende Funktion auf die Fahnen geschrieben. „Wir greifen aber auch zu Spaten und Harke und bepflanzen private Gärten. Und wenn es sein muss, dann werden 15.000 Tonnen Sand auch schon einmal mit vielen helfenden Händen verteilt. Die Spende für unsere Arbeit fließt dann selbstverständlich in das Projekt“, erklärt Alexander Schäfer. Dem Lehrer ist wichtig: „Alle Schüler arbeiten freiwillig. Im Moment sind das rund dreißig Aktive durch Kurse und Arbeitsgemeinschaft. Ich finde es wichtig, nicht nur aus Büchern zu lernen, sondern das Wissen auch praktisch umzusetzen. Die Motivation der Schüler ist groß. Sie erleben neben der Wertschätzung vieler Unterstützer praktische Konsequenzen. Sie sind selbst Teil von etwas Großem geworden und rufen immer mehr Menschen in ihrer direkten Umgebung dazu auf, dabei zu sein.“ Das Projekt „Mein Regenwald“ stellt die dritte Säule des Projektes dar. Hier geht es um Spendengelder, die direkt in diese Idee fließen sollen. „Mein Regenwald“ ist eines der größten privaten Naturschutzgebiete Perus. Die Erfolgsgeschichte der Rettung das Amazonasurwalds beruht auf dem Engagement einiger Regenwaldretter aus Peru und Waldpaten aus ganz Deutschland. Und schließlich wollen die Schüler und Schülerinnen als vierte Säule informieren und tun dies beispielsweise über die social media-Kanäle und die Homepage. 

e sind beim Projekt dabei. Bürgermeister Stephan Langhard (2.v.l. stehend) machte sich persönlich ein Bild von den Arbeiten. Foto: Pielorz

„Die Keimzelle des Projektes stellen der Schulgarten und das Schulgelände der Schule dar. Der Schulgarten hat seinen Schwerpunkt auf Nutzpflanzen, das Schulgelände soll als Musterbeispiel für Klimabäume im urbanen Raum dienen. Eine gute Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern soll diese Basis weiter stärken“, so Schäfer. Unterstützt wird das Projekt durch den Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V., Garten- und Landschaftsbau Voigt, Schüttflix Schüttgüter, die Baumschule Ley, OBI Schwelm, den ehemaligen Schüler Daniel Wegemann und die technischen Betriebe der Stadt Schwelm. „Sie helfen aktiv bei den Arbeiten mit oder beim Material.“ 2020 gewann das Projekt übrigens auch die AVU-Krone mit einer Siegerprämie von 3000 Euro.

Bürgermeister Stephan Langhard lässt sich von Garten- und Landschaftsbauern die Pflanzen erklären. Foto: Pielorz

Selbstverständlich verfolgt der Schwelmer Bürgermeister Stephan Langhard (parteilos) das Projekt. „Ich freue mich sehr, in meiner Stadt als Bürger und als Bürgermeister ein solches Projekt zu haben. Ich finde das Engagement der Schüler und Schülerinnen toll. Es zeigt einfach, wie viele junge Menschen sich Gedanken um eine lebenswerte Zukunft machen. Das aufgebaute Netzwerk mit den außerschulischen Partnern ist beeindruckend. So stelle ich mir eine aktive Schule vor. Es macht Mut, diese Arbeit zu sehen“, sagt Stephan Langhard beim Termin vor Ort. Er schaut sich an, was die Schüler und Schülerinnen bei der Umgestaltung des Grünen Klassenzimmers auf ihrem Schulhof tun. Die Sitzsteine werden neu ausgerichtet, ein Insektenhotel mit Natursteinmauer errichtet, Staudenbeete angelegt, eine Hainbuchenhecke und ein Amberbaum werden gepflanzt. Klassische Biologie trifft hier auf praktische Umsetzung. Die Technik kommt übrigens nicht zu kurz. „Wir arbeiten oft digital. Ich schicke zum Beispiel die Pflanzpläne digital in die Gruppe. Zur Verbreitung der Idee bedienen wir uns der digitalen Medien. Und wir sammeln natürlich weiter Spenden. Wir brauchen noch mehr Spaten und Harken und natürlich das Geld, um Material und Bäume kaufen zu können“, erklärt Alexander Schäfer. 

Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.mgs-schwelm.de/projekte/schwelm-forstet-auf/ oder auf Instagram unter schwelm.forstet.auf. 

Wer die Idee unterstützen will oder seinen eigenen Garten klima- und insektenfreundlich umgestalten will, kann Kontakt zu Alexander Schäfer aufnehmen unter sc@mgs-mail.de

Lina, Zara und Inga arbeiten beim Projekt mit. Foto: Pielorz

Text: Dr. Anja Pielorz

Nachwuchs für den Schulsanitätsdienst

Vom 25. bis zum 27. März haben insgesamt elf Schüler*innen unserer Schule die Ausbildung zur/zum Schulsanitäter*in absolviert! Damit stehen den Jugendlichen nun die Türen zum Schulsanitätsdienst offen, bei dem sie sich sowohl in den Pausen, aber auch in der Unterrichtszeit um die großen und kleinen gesundheitlichen Anliegen der Schulgemeinschaft kümmern. Zudem bietet ihnen die Ausbildung natürlich auch Handlungssicherheit für Zwischenfälle im privaten Umfeld.

Ein großer Dank gilt den Johannitern im Regionalverband Ruhr-Lippe, die diese Ausbildung ermöglicht haben und den Schulsanitätsdienst auch darüber hinaus tatkräftig unterstützen.

Text: Natalie Lützler

Einsatz für Wahrheit und Redlichkeit: Bürgermeister dankt AG Lokalgeschichte/Stolpersteine des Märkischen Gymnasiums für wichtige Ausstellung „Sophie Scholl – ein wahres Vorbild in unserer Zeit“

„Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen“, steht für Bürgermeister Stephan Langhard fest. Denn ihn erschrecke, dass es trotz einer Fülle von Informationen über diese schlimme Zeit heute – noch oder wieder – viel Unkenntnis gäbe oder und ein nicht ungefährliches Halbwissen. 

Neben der zum Unterrichtsstoff gehörenden Befassung mit der Nazi-Zeit arbeitet am Märkischen Gymnasium Schwelm die AG Lokalgeschichte/Stolpersteine seit vielen Jahren aktiv dem Vergessen entgegen. Mit ihren Recherchen, Aktionen und Veranstaltungen erinnert sie an frühere jüdische Bürger/innen in Schwelm, von denen viele dem Holocaust zum Opfer fielen, und setzt sich dezidiert mit dem deutschen Terrorregime der Jahre 1933-45 und seinen Folgen auseinander.

Besonders wachsam reagierten die jungen Gymnasiast/innen im vergangenen Herbst, als eine Frau namens Jana aus Kassel bei einer Querdenker-Demo in Hannover äußerte, ihrer Meinung nach sei sie die Sophie Scholl des 21. Jahrhunderts, da sie seit Monaten im Widerstand aktiv sei. Diese Aktion löste in der AG in Schwelm heftige Diskussionen aus. Die Schüler/innen spürten sofort das Unstatthafte dieses Vergleichs einer Demo-Rednerin mit Sophie Scholl, die um den Preis des eigenen Lebens zum Widerstand gegen das mörderische Nazi-Regime aufrief.

Der Aufklärung verpflichtet, erarbeiteten die AG-Mitglieder in der Folge eine Ausstellung, die zeigt, wie wichtig der Widerstand der, Weißen Rose‘ war und wie sich deren Arbeit deutlich vom oppositionellen Querdenker-„Widerstand‘ abgrenzt.

Nach einer ersten Präsentation im Schwelmer Amtsgericht am 9. November 2021 wird die Ausstellung „Sophie Scholl – ein wahres Vorbild in unserer Zeit“ derzeit im Atrium des Märkischen Gymnasiums gezeigt, wo Bürgermeister Stephan Langhard sie besuchte und sich über die in der Tat bemerkenswerte Präsentation mit Schulleiterin Katharina Vogt und Gabriele Czarnetzki austauschte, die zusammen mit Anke Buetz die AG Lokalgeschichte/Stolpersteine leitet. 

Im Beisein von Schulleiterin Katharina Vogt und Gabriele Czarnetzki, die zusammen mit Anke Buetz die AG Lokalgeschichte/Stolpersteine leitet, informierte sich Bürgermeister Stephan Langhard über die Ausstellung „Sophie Scholl – ein wahres Vorbild in unserer Zeit“, die im Atrium des Märkischen Gymnasiums zu sehen ist. Für das Stadtoberhaupt beweist die Schüler/innen-AG damit einmal mehr, „wie deutlich sie Geschichte aufarbeitet und dass sie auch in einer Zeit der dreisten Fake News und Geschichtsverdrehungen genau hinhört und sich nur an Fakten orientiert.“ Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph

Das Erinnern an Sophie Scholl ist für den Bürgermeister auch wichtig, „weil es aufzeigt, dass es neben ungezählten Täter/innen und Mitläufer/innen doch auch immer wieder Menschen gegeben hat, die sich auch bei Lebensgefahr dem Terror nicht gebeugt haben“.

Stephan Langhard würdigte die geistige Wachheit der AG-Schüler/innen, die auch in einer Zeit der dreisten Fake News und Geschichtsverdrehungen genau hinhören und sich nur an Fakten orientieren. Das zeuge vom unbedingten Willen zur Wahrheit und Redlichkeit. Das Stadtoberhaupt: „Mit dieser Ausstellung beweist die Stolpersteingruppe einmal mehr, wie deutlich sie Geschichte aufarbeitet. Die Präsentation unterstreicht, dass Sophie Scholl und ihre Mitstreiter keine Randnotiz der Geschichte wurden, sondern bis heute in unsere Gegenwart hineinwirken und uns mahnen, uns gegen die politisch gewollte Ausgrenzung und hasserfüllte Verfolgung von Menschen zu wehren und anderen zu helfen, die verunglimpft und attackiert werden“. 

Text: Heike Rudolph

Anmerkung: Dass die AG Lokalgeschichte/Stolpersteine mit ihrer Arbeit nicht nur in Schwelms Stadtgeschichte hineinwirkt, sondern weitere Kreise zieht, zeigt sich auch daran, dass der Leitende Oberstaatsanwalt in Dortmund – Volker Schmerfeld-Tophof, selbst ehemaliger Schüler des Schwelmer Gymnasiums – auf die Ausstellung „Sophie Scholl“ aufmerksam wurde und Kontakt zu Anke Buetz aufgenommen hat. Am Landgericht Dortmund arbeitet die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von NS-Verbrechen.