„Schwelm forstet auf“ startet in die nächste Runde – Jetzt mitmachen und gemeinsam das Stadtklima verbessern

Das Nachhaltigkeitsprojekt „Schwelm forstet auf“ des Märkischen Gymnasiums Schwelm geht in die nächste Runde. Das Projekt wurde von Schülerinnen und Schülern entwickelt und verfolgt das Ziel, Klimaschutz auf lokaler Ebene praktisch umzusetzen. 
Nachdem in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Klimabäume gepflanzt und Privatgärten insektenfreundlich gestaltet wurden, möchten die Schülerinnen und Schüler ihr Engagement für den lokalen Klimaschutz fortsetzen.

Für die kommende Projektphase sucht das Team von „Schwelm forstet auf“ interessierte Privatpersonen, Unternehmen und weitere Einrichtungen, die ihre Gärten oder Außenflächen klima- und insektenfreundlich gestalten möchten. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen gemeinsam mit ihren Projektpartnern nicht nur bei der Planung geeigneter Maßnahmen, sondern übernehmen auch die praktische Umsetzung vor Ort. Dazu gehören die Pflanzung von Klimabäumen sowie die Auswahl und das Einsetzen insektenfreundlicher Stauden und Gehölze.

Die Beratung sowie die praktische Umsetzung durch die Schülerinnen und Schüler erfolgen ehrenamtlich und kostenfrei. Lediglich die Kosten für die verwendeten Pflanzen und Materialien sind von den Teilnehmenden zu übernehmen. Darüber hinaus freut sich das Projekt über freiwillige Spenden zur Unterstützung weiterer Klimaschutzmaßnahmen.

Bei Interesse oder Fragen steht Frau Rogert (RG@mgs-mail.de), die das Projekt „Schwelm forstet auf“ leitet, als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Weitere Informationen zu dem Projekt können außerdem der Projekthomepage entnommen werden: https://www.mgs-schwelm.de/projekte/schwelm-forstet-auf/

Das Projektteam freut sich über zahlreiche Anfragen und darauf, gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen die nächste Runde von „Schwelm forstet auf“ erfolgreich zu gestalten.

Une journée en Belgique – die Lüttichfahrt der 9er

Am 15. Juni 2026 machten sich die Französischkurse der 9. Klassen zu einem erlebnisreichen Tagesausflug nach Lüttich auf. Ziel war es, Sprache, Kultur und Teamarbeit praxisnah zu erleben — und das gelang: bei trockenem und sonnigem Wetter genossen die Schülerinnen und Schüler vor allem den weiten Blick über die Stadt von der „großen Treppe“ Montagne de Bueren: die Mosel, die Altstadt mit ihren charakteristischen Dächern und das geschäftige Treiben an den Ufern. Im Anschluss zogen die einzelnen Teams autonom los und widmeten sich den verschiedenen Tagesaufgaben und Aktivitäten.

Eine besonders beliebte Aktivität war das Tauschspiel: Ausgehend von einem einfachen Gegenstand — ein Stift oder ein Radiergummi — sollten die Teams in mehreren Tauschrunden versuchen, ihren Gegenstand Schritt für Schritt gegen etwas Wertvolleres einzutauschen. Dieses Spiel förderte Verhandlungsgeschick, Kreativität und Französischkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler mussten in der Fremdsprache verhandeln, überzeugen und Kompromisse finden. Am Ende gelangten einige Gruppen zu überraschend nützlichen oder originellen Gegenständen.

Die kulinarische Seite Lüttichs wurde als Fotoaufgabe festgehalten: Die Schülerinnen und Schüler sollten typische Speisen, Bäckereien, Cafés oder Streetfood entdecken und fotografisch dokumentieren. Besonders beliebt waren lokale Spezialitäten wie Waffeln, Pralinen oder herzhafte Kleinigkeiten. 

In einer kreativen Abschlussaufgabe wählte jede Gruppe eine der Farben der belgischen Flagge und stellte diese in einer Collage dar. Die Collagen bestanden aus Fotos, Fundstücken und kurzen französischen Beschreibungen und zeigten, wie sich Farben in Architektur, Shop-Schildern, Plakaten oder im Alltag wiederfinden lassen. Die ColorHunt-Resultate waren farbenfroh und zeugten von einem guten Blick für Details.


Der Ausflug nach Lüttich verband Sightseeing, Sprachpraxis und kreative Teamaufgaben auf ideale Weise. Die Schülerinnen und Schüler konnten französische Kommunikationssituationen im realen Kontext erproben, ihre Beobachtungsgabe schärfen und gemeinsam Lösungen finden — sei es beim Verhandeln beim Tauschen oder beim Erstellen der Collage.

Siegerehrung des Heimatfestplakates 2026 im Haus Martfeld

Der Wettbewerb um das diesjährige Heimatfestplakat wurde – wie schon in den vergangenen Jahren – durch Bekanntmachung in den Schwelmer Schulen sowie durch Aufruf in der Presse ausgeschrieben. Am Wettbewerb können immer alle Schüler*innen der Schwelmer Schulen sowie Schwelmer Schüler*innen auswärtiger Schulen und Schwelmer Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, die keine Schule mehr besuchen, teilnehmen.

Instagrampost des amtierenden Bürgermeisters Stephan Langhard vom 16. Juni 2026

In diesem Jahr standen gleich auf allen drei Stufen des Siegertreppchens Schüler*innen des Märkischen Gymnasiums. Emma Wirthgen (5a) holte den 1. Platz. Damit ziert ihre Zeichnung das diesjährige offizielle Heimatfestplakat. Jolina Mexner (5b) gewann Platz 2 und Jakob Melchior (5b) rangiert auf Platz 3.  

Die Siegerehrung fand im Haus Martfeld statt. Sie wurde gemeinsam von der Stadtverwaltung Schwelm und der Stadtsparkasse Schwelm-Sprockhövel ausgerichtet.

Bürgermeister Stephan Langhard begrüßte die Preisträger*innen und das Publikum aus Eltern, Geschwisterkindern, Lehrkräften und jeder Menge Blaukittelträger*innen der Schwelmer Nachbarschaften im festlichen Foyer. Bei seiner Moderation machte er auf die äußerst gelungenen Umsetzungen des diesjährigen sehr „herzlichen“ Heimatfestmottos „Use Hiärte schött Heemefeß“ auf allen 13 prämierten Plakatentwürfen aufmerksam. Von Seiten der Stadtsparkasse sprach Vorstandsmitglied Oliver Flüshöh allen Beteiligten seinen Dank aus. Enzo Caruso, Vorsitzender der Dachorganisation Schwelmer Nachbarschaften (DACHO) als Ausrichter des Heimatfestes, freute sich über die rege Beteiligung: „Es ist immer wieder toll zu sehen, wieviel Kreativität und Begeisterung der Malwettbewerb bei jungen Leuten auslöst.“ Zugleich nutze er die Chance, bei den Kindern und Jugendlichen „mit derartigem künstlerischen Potential“ um Mitarbeit und kreativen Input auf den Bauplätzen der verschiedenen Nachbarschaften zu werben.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde die Ausstellung der 13 Plakatentwürfe eröffnet. Diese wird weiterhin im Foyer im Haus Martfeld zu sehen sein und anschließend werden die Bilder im Rathaus zum Bürgermeister-Empfang anlässlich des Heimatfestes ausgestellt.

Leichtathletik-AG ab Juni

Du hast Spaß an Bewegung, möchtest neue Disziplinen ausprobieren oder deine Fähigkeiten verbessern? Dann komm zur neuen Leichtathletik-AG!

Ab dem 08. Juni findet die AG jeden Montag von 14:15 Uhr bis 15:50 Uhr (8. und 9. Stunde) an der Rennbahn statt. Teilnehmen können Schüler*innen aller Jahrgangsstufen. Der Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Haupteingang der Schule. Von dort aus gehen wir gemeinsam zum Sportplatz. Alternativ könnt ihr auch direkt um 14:15 Uhr am Sportplatz dazustoßen.

Gemeinsam trainieren wir verschiedene Disziplinen wie Sprint, Hürdenlauf, Weitsprung und Speerwurf. Egal, ob du bereits Erfahrung hast oder die Leichtathletik einfach einmal ausprobieren möchtest. Alle sind herzlich willkommen!

Ich freue mich auf viele motivierte Teilnehmer*innen. Kommt gerne vorbei und macht mit!

Eure AG-Leiterin

Zoe Grote

Neuer Vertretungslehrer ab Mai 2026

Mein Name ist Bilal Ibtehaj, und ich freue mich, als neue Vertretungslehrkraft am MGS das Fach Philosophie zu unterrichten. Mein zweites Fach ist Kunst, allerdings werden mich zurzeit nur die Philosoph*innen kennenlernen.

In meiner Freizeit spiele ich seit einigen Jahren Badminton und trainiere zudem eine Kindergruppe. Neben dem Sport beschäftige ich mich gerne mit Fotografie sowie mit dem Zeichnen und Malen. Außerdem engagiere ich mich regelmäßig ehrenamtlich in sozialen Projekten.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit am MGS, auf neue Erfahrungen und darauf, euch kennenzulernen!

Theateraufführung im Jugendzentrum für Stufe 9


Am Mitwoch, den 6. Mai 2026, besuchte die gesamte Stufe 9 im Jugendzentrum Schwelm das Theaterstück „Über das Leben oder meine Geburtstage mit dem Führer“ von Beate Albrecht. Das Theaterstück handelt von der NS-Zeit und dem Widerstand, den manche leisteten. Die Geschichte wird von Geburtstag zu Geburtstag erzählt und startet mit Annis 9. Geburtstag 1933, also zu Beginn der NS-Zeit. Sie hat am selben Tag wie Hitler Geburtstag. In der ersten Hälfte wird geschildert, wie Anni erste Kontakte mit Hitlers Anhängern und seinen Jugendorganisationen macht. Zu diesem Zeitpunkt will sie noch mitmachen und dem BDM (Bund Deutscher Mädel) beitreten. Nach einigen Ereignissen steht sie diesem System kritisch gegenüber. Anni beginnt allerdings erst Widerstand zu leisten, als ihr Vater zum zweiten Mal festgenommen wird und dieses Mal nicht wiederkehrt. Die Ereignisse werden in der zweiten Hälfte des Stücks immer rasanter: Anni beginnt aktiv Widerstand zu leisten und gerät dadurch in Gefahr. Ihre Mutter opfert sich für sie, allerdings bewahrt Anni dies nicht vor dem KZ.

In der auf die Aufführung folgenden Reflexionsphase hatten die Schüler/innen die Chance, Fragen zu der Geschichte und der NS-Zeit im Allgemeinen zu stellen. Dieses Stück zeichnet sich besonders durch eine emotionale Geschichte aus. Dabei möchte ich besonders Annis Freund aus der Kindheit hervorheben, an dessen Beispiel man sieht, dass nicht viele Widerstand geleistet haben und wie es für die Anhänger Hitlers nach dem Krieg weiterging. Die Musik, die „live“ gespielt wurde, hat diese Emotionen noch einmal unterstrichen. Die Geschichte ist sehr glaubwürdig geschrieben. Dies liegt vor allem daran, dass die Autorin (Beate Albrecht) zum Schreiben dieser Geschichte Zeitzeugen befragt hat, unter anderem ihre eigene Familie. Daher konnte sie den Schüler/innen in der Reflexionsphase von vielen nahegehenden Geschichten erzählen und damit den Inhalt des Theaterstücks untermauern. Abschließend lässt sich sagen, dass es ein bewegendes Stück war, das viele Einblicke in die damalige Zeit gegeben hat und hautnah das Unrecht und die Gewalt der NS-Zeit aufgezeigt hat.


(Text: Morten Berndt, Fotos: MGS)

ANTI-MOBBING-PROJEKT IN JAHRGANGSSTUFE 6


Auch in diesem Jahr führte Maria Urban, unsere Schulsozialarbeiterin am MGS, ein Anti-Mobbing-Projekt für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 durch. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Jugendzentrum unter der Leitung von Jens Barnstein statt. 

Neben der Vermittlung zentraler Informationen geht es bei dem Projekt vor allem um die Sensibilisierung für dieses Thema, die verschiedenen Rollen, Dynamiken und Befindlichkeiten, die damit einhergehen. Das Projekt zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.

Daher war es den Veranstaltern wichtig, kein festgelegtes Programm „abzuarbeiten“. Vielmehr ging es darum, einfühlsam zu erkennen, wo eine Klasse gemeinsam steht und welche Themen sie beschäftigt. Dabei konnte es sich um Mobbing handeln, aber auch um angrenzende Themen wie Medienkompetenz, Streitigkeiten, Beleidigungen und die Lautstärke im Klassenverband. Ziel war es, die Klassengemeinschaft durch die Stärkung der individuellen sozialen Kompetenzen zu fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. Dazu gehörten auch Rollenspiele, in denen Ausgrenzung hautnah erlebt wurde und anschließende ausführliche Reflexionen über die jeweiligen Befindlichkeiten sowie Möglichkeiten zur Konfliktlösung. Es wurden auch kurze Videoclips gezeigt, die verschiedene Aspekte von Mobbing und anderen relevanten Themen beleuchteten. Im anschließenden Gespräch miteinander, so Maria Urban, seien zunächst alle Meinungen erlaubt und hätten ihren Platz, nur so könne die Klasse zu ihren persönlichen und produktiven Lösungswegen kommen.