Mein Name ist Bilal Ibtehaj, und ich freue mich, als neue Vertretungslehrkraft am MGS das Fach Philosophie zu unterrichten. Mein zweites Fach ist Kunst, allerdings werden mich zurzeit nur die Philosoph*innen kennenlernen.
In meiner Freizeit spiele ich seit einigen Jahren Badminton und trainiere zudem eine Kindergruppe. Neben dem Sport beschäftige ich mich gerne mit Fotografie sowie mit dem Zeichnen und Malen. Außerdem engagiere ich mich regelmäßig ehrenamtlich in sozialen Projekten.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit am MGS, auf neue Erfahrungen und darauf, euch kennenzulernen!
Am Mitwoch, den 6. Mai 2026, besuchte die gesamte Stufe 9 im Jugendzentrum Schwelm das Theaterstück „Über das Leben oder meine Geburtstage mit dem Führer“ von Beate Albrecht. Das Theaterstück handelt von der NS-Zeit und dem Widerstand, den manche leisteten. Die Geschichte wird von Geburtstag zu Geburtstag erzählt und startet mit Annis 9. Geburtstag 1933, also zu Beginn der NS-Zeit. Sie hat am selben Tag wie Hitler Geburtstag. In der ersten Hälfte wird geschildert, wie Anni erste Kontakte mit Hitlers Anhängern und seinen Jugendorganisationen macht. Zu diesem Zeitpunkt will sie noch mitmachen und dem BDM (Bund Deutscher Mädel) beitreten. Nach einigen Ereignissen steht sie diesem System kritisch gegenüber. Anni beginnt allerdings erst Widerstand zu leisten, als ihr Vater zum zweiten Mal festgenommen wird und dieses Mal nicht wiederkehrt. Die Ereignisse werden in der zweiten Hälfte des Stücks immer rasanter: Anni beginnt aktiv Widerstand zu leisten und gerät dadurch in Gefahr. Ihre Mutter opfert sich für sie, allerdings bewahrt Anni dies nicht vor dem KZ.
In der auf die Aufführung folgenden Reflexionsphase hatten die Schüler/innen die Chance, Fragen zu der Geschichte und der NS-Zeit im Allgemeinen zu stellen. Dieses Stück zeichnet sich besonders durch eine emotionale Geschichte aus. Dabei möchte ich besonders Annis Freund aus der Kindheit hervorheben, an dessen Beispiel man sieht, dass nicht viele Widerstand geleistet haben und wie es für die Anhänger Hitlers nach dem Krieg weiterging. Die Musik, die „live“ gespielt wurde, hat diese Emotionen noch einmal unterstrichen. Die Geschichte ist sehr glaubwürdig geschrieben. Dies liegt vor allem daran, dass die Autorin (Beate Albrecht) zum Schreiben dieser Geschichte Zeitzeugen befragt hat, unter anderem ihre eigene Familie. Daher konnte sie den Schüler/innen in der Reflexionsphase von vielen nahegehenden Geschichten erzählen und damit den Inhalt des Theaterstücks untermauern. Abschließend lässt sich sagen, dass es ein bewegendes Stück war, das viele Einblicke in die damalige Zeit gegeben hat und hautnah das Unrecht und die Gewalt der NS-Zeit aufgezeigt hat.
Auch in diesem Jahr führte Maria Urban, unsere Schulsozialarbeiterin am MGS, ein Anti-Mobbing-Projekt für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 durch. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Jugendzentrum unter der Leitung von Jens Barnstein statt.
Neben der Vermittlung zentraler Informationen geht es bei dem Projekt vor allem um die Sensibilisierung für dieses Thema, die verschiedenen Rollen, Dynamiken und Befindlichkeiten, die damit einhergehen. Das Projekt zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
Daher war es den Veranstaltern wichtig, kein festgelegtes Programm „abzuarbeiten“. Vielmehr ging es darum, einfühlsam zu erkennen, wo eine Klasse gemeinsam steht und welche Themen sie beschäftigt. Dabei konnte es sich um Mobbing handeln, aber auch um angrenzende Themen wie Medienkompetenz, Streitigkeiten, Beleidigungen und die Lautstärke im Klassenverband. Ziel war es, die Klassengemeinschaft durch die Stärkung der individuellen sozialen Kompetenzen zu fördern.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. Dazu gehörten auch Rollenspiele, in denen Ausgrenzung hautnah erlebt wurde und anschließende ausführliche Reflexionen über die jeweiligen Befindlichkeiten sowie Möglichkeiten zur Konfliktlösung. Es wurden auch kurze Videoclips gezeigt, die verschiedene Aspekte von Mobbing und anderen relevanten Themen beleuchteten. Im anschließenden Gespräch miteinander, so Maria Urban, seien zunächst alle Meinungen erlaubt und hätten ihren Platz, nur so könne die Klasse zu ihren persönlichen und produktiven Lösungswegen kommen.
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, machten sich die acht „Neuen Auftraggeber*innen von Schwelm“, vier Kinder der GS Engelbertstraße und vier Jugendliche des Märkischen Gymnasiums, gemeinsam mit ihrer Mediatorin Kattrin Deufert und ihren Lehrkräften Niklas Berndt, Theresa Buhr und Susanne Schütte-Gerold auf den Weg zum Skulpturenpark Waldfrieden. Bei einer exklusiven Führung bestaunte die Kunsttruppe die denkmalgeschützte Villa des Lackfabrikanten Kurt Herberts, die Tony Cragg 2006 zu neuem Leben erweckte, und erkundete die besondere Wirkung der ausgestellten Exponate in der freien Natur. Es wurde geschaut und gewandert, gedacht, gefühlt, gezeichnet, fotografiert und gepicknickt. So stärkten die Neuen Auftraggeber*innen ihren Zusammenhalt und lernten neue, spannende Kunstwerke kennen.
Am Freitag, den 08. Mai 2026, luden die Schülerinnen und Schüler des diFF-Projekts aus der Begabungsförderung zum Präsentationsabend ihrer Forschungsprojekte ein.
Das diFF-Projekt ist ein Begabungsförderungsprojekt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6. Im Mittelpunkt steht selbstreguliertes forschendes Lernen: Die Teilnehmenden wählen eigenständig ein Thema, entwickeln dazu eine eigene Forscherfrage und bearbeiten diese über einen längeren Zeitraum hinweg selbstständig und strukturiert.
Im Verlauf des Projekts durchlaufen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Arbeitsphasen: zunächst die Informationssuche, anschließend die Dokumentation der Ergebnisse und schließlich die Präsentation. Unterstützt werden sie dabei durch verschiedene Lernstrategien, die sie als Werkzeuge ausprobieren und anwenden können. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die regelmäßige Selbststeuerung: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich wöchentlich eigene Ziele, reflektieren ihre Fortschritte und erhalten Feedback, um sich Schritt für Schritt ihrer Forschungsfrage zu nähern.
Der Präsentationsabend bildete den feierlichen Abschluss des Projekts. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler stellten dort ihre Forschungsfragen, Arbeitswege und Ergebnisse einem Publikum aus Familien, Freunden, Lehrkräften und Schulleitung vor. Damit erhielten sie die Gelegenheit, ihre Arbeit sichtbar zu machen und für ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihre eigenständige Forschungsleistung Wertschätzung zu erfahren.
Für Verpflegung sorgte die Einführungsphase gegen einen Spendenbeitrag zugunsten der Abiturkasse.
Mein Name ist Zoe Grote und ich absolviere seit Mai 2026 mein Referendariat am MGS in den Fächern Sport und Biologie. Mein Lehramtsstudium habe ich an der Bergischen Universität Wuppertal absolviert.
Da ich schon immer in Schwelm lebe und hier viele Jahre Leichtathletik im Verein gemacht habe, freue ich mich besonders, nun auch mein Referendariat an der Schule meiner Heimatstadt absolvieren zu dürfen.
In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv. Besonders gerne bin ich in den Bergen zum Skifahren unterwegs, aber auch Laufen und generell alles, was mit Bewegung zu tun hat, macht mir viel Spaß. Das Fach Biologie begeistert mich, weil viele Themen aus dem Unterricht uns im Alltag ständig begegnen und unglaublich spannend sein können.
Der Wunsch, Lehrerin zu werden, begleitet mich schon seit meiner eigenen Schulzeit und wurde durch verschiedene Trainertätigkeiten zusätzlich bestärkt. Ich freue mich nun besonders auf die gemeinsame Zeit mit den Schülerinnen und Schülern, auf viele neue Erfahrungen im Schulalltag und darauf, Teil der Schulgemeinschaft am MGS zu sein.
Mein Name ist Alissa Hanisch und ich bin eine der vier neuen Referendarinnen am MGS. Ich habe an der Universität Duisburg-Essen Anfang des Jahres meinen Master of Education gemacht und darf nun die Fächer Deutsch und Englisch unterrichten. Ich kann es kaum erwarten, bald viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im gemeinsamen Unterricht kennenzulernen!
Meine große Leidenschaft ist das Ballett. Ich tanze schon seit ich 3 Jahre alt bin, Ballett war also schon immer ein bedeutender Teil meines Lebens. Ich mache außerdem Pilates, gehe ins Fitnessstudio und gehe noch lieber shoppen oder etwas Leckeres essen mit meinen Freundinnen. Wann immer es geht, bin ich unterwegs auf Reisen. Sollte sich also jemand von euch fragen, was ich in den Ferien so mache: Mit hoher Wahrscheinlichkeit liege ich irgendwo am Meer in der Sonne.
Mir ist es sehr wichtig, immer etwas Glück und Freude in jeder Situation des Lebens zu finden. Und genau das möchte ich auch in meinen Stunden vermitteln. Ich weiß, dass nicht jede und jeder vor Freude aufspringt, wenn mal wieder eine Gedichtanalyse ansteht oder die nächsten 100 Englischvokabeln gelernt werden müssen. Aber Schule soll und kann Spaß machen, gerade weil sie so einen großen Teil eures und auch meines Lebens ausmacht. Also, auf eine fröhliche gemeinsame Zeit!
Mein Name ist Luca Marie Biesenbender und ich habe Anfang Mai 2026 mein Referendariat am MGS begonnen. Ich habe die Fächer Erdkunde und Geschichte an der Bergischen Universität in Wuppertal studiert und darf diese nun bei euch an der Schule unterrichten.
Wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze, bin ich gerne in der Natur spazieren, gehe schwimmen oder lese ein Buch. Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden und unternehme mit ihnen Ausflüge in verschiedene Städte. Ich bin ein totaler Sommermensch und fahre sehr gerne in die Wärme, am liebsten ans Meer. Meine Lieblingsstadt ist Rom,aber auch Nizza und London haben mir in der Vergangenheit gut gefallen. Das Interesse an meinen beiden Fächer passt gut mit meinem Spaß am Entdecken neuer Orte zusammen.
Ich freue mich sehr auf die Zeit am Märkischen Gymnasium und hoffe, euch mit meinem Spaß an Erdkunde und Geschichte anstecken zu können.
Mein Name ist Carolin Wilming und ich beginne nun gemeinsam mit meinen Mitreferendarinnen das Referendariat an eurer Schule. Ich habe Deutsch und Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und freue mich sehr, den theoretischen Rahmen zu verlassen und endlich mit euch arbeiten zu dürfen!
Was gibt es zu mir zu sagen? Ich verbringe meine freie Zeit gerne bei Spaziergängen und Wanderungen in der Natur, belohne mich im Anschluss mit einem Eis und lasse Abende gerne in der Historischen Stadthalle Wuppertal bei einem Konzert ausklingen. Zudem mache ich gerne Kraftsport und hege eine Faszination für Reisen nach Italien.
In unserem gemeinsamen Unterricht freue ich mich darauf, konstruktiv mit euch zu diskutieren, gemeinsam Begeisterung für Texte aller Art zu entwickeln und auch die ein oder andere Grammatikstunde durchzustehen.
Ich bin für euch ansprechbar und freue mich auf unsere gemeinsame Zeit am MGS.
Mein Name ist Imke Hoffmann und ich unterrichte die Fächer Biologie sowie Politik/ Sozialwissenschaften. Ich wurde am Märkischen Gymnasium bereits sehr herzlich empfangen und freue mich, ab Mai Teil der Schulgemeinschaft zu sein.
Nach meinem Studium an der Ruhr-Universität Bochum habe ich mein Referendariat am Theodor-Heuss-Gymnasium in Hagen absolviert. In dieser Zeit konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders bereichernd empfand ich dabei den Alltagsbezug meiner Fächer. Es ist mir ein Anliegen, diese Begeisterung auch am Märkischen Gymnasium weiterzugeben und zu fördern.
In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur unterwegs und gehe wandern. Zudem liebe ich es, auf Reisen neue Landschaften und Orte zu entdecken – die regionale Küche darf dabei natürlich nicht fehlen. Besonders gerne zieht es mich auf Reisen an das Meer, wo ich meiner Leidenschaft für das Windsurfen nachgehen kann.
Ich freue mich darauf, Sie und euch kennenzulernen und gemeinsam eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gestalten.
Zusätzlich zur regelmäßig angebotenen Bürgersprechstunde für alle Generationen an jedem ersten Dienstag im Monat im Rathaus der Stadt Schwelm fand am Mittwoch, dem 29. April 2026, eine besondere Rede- und Antwortstunde im Märkischen Gymnasium statt. Bürgermeister Stephan Langhard war einer Einladung der Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kath. Religion der EF zur Fragerunde bei einem gemeinsamen Frühstück gefolgt.
Gemäß dem Motto auf der städtischen Homepage: „Was haben Sie auf dem Herzen? Welche Anregungen möchten Sie geben? Wo drückt der Schuh?“ hatten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Fragen vorbereitet. Ein Themenkreis drehte sich dabei um die aktuelle Raumproblematik am MGS, den geplanten Neu- bzw. Anbau für die Sporthalle sowie Kooperationen der drei Gymnasien im Südkreis zur Erweiterung der Leistungskurs-Angebote.
Ebenso wichtig war es den Schülerinnen und Schülern zu erfahren, wie und wodurch der Bürgermeister die Interessen der Jugendlichen in Schwelm stärker umsetzen wolle. Auch persönliche Fragen nach dem Privatleben, der schulischen Laufbahn, dem Verdienst und der persönlichen Perspektive nach fünf weiteren Jahren im Amt standen auf dem Prüfstand.
Alle waren sich einig, der Bürgermeister konnte gut parieren und stellte im Gegenzug auch interessiert Rückfragen an die Schülerinnen und Schüler. Zusammengefasst: ein gelungener Austausch bei einem geselligen Frühstück, zu dem das Stadtoberhaupt neben Brötchen auch selbstgemachte Rhabarbermarmelade beisteuerte.
Auftraggeber*innen: Leticia Castagna, Emma Dadalau, Marie Günther, Anton (Grundschule Engelbertstraße, Klasse 4a) und Lara Sophie Herbst, Matilda Jahnke, Fiona Nickel, Phil Sachs (Märkisches Gymnasium Schwelm, Klasse 8c)
Auftrag: Wir wünschen uns einen Ort für Kinder UND Jugendliche gemeinsam im öffentlichen Raum – mitten in der Stadt – in dem viele Begegnungen und Bewegungen möglich werden. Dieser Ort, Raum, Platz ist ein Kunstwerk – speziell für Kinder und Jugendliche gemacht!
Spielplätze für Kinder und Angebote für Jugendliche gibt es in den meisten Städten. Doch wer zu alt für den Spielplatz und noch zu jung für Jugendclubs ist, findet im öffentlichen Raum wenig Orte, an denen man sich einfach treffen kann – ohne Konsum, ohne Programm, ohne Leistungsdruck.
Am südlichen Rand des Ruhrgebietes haben junge Menschen im Alter von neun bis zehn und 13 bis 14 Jahren deshalb gemeinsam einen Auftrag formuliert. Sie wünschen sich für ihre Stadt Schwelm ein Kunstwerk, das ihre Altersklassen verbindet.
„Kinder haben Rechte. Kennt die wer? Wir haben ein Recht auf Freizeit. Dafür brauchen wir freie Zeit und einen freien Raum!“
Die Auftraggeber*innen wollen ein Werk beauftragen, das Begegnung und Bewegung ermöglicht. Sie wünschen sich einen geschützten und sicheren Rahmen, um gemeinsam Zeit zu verbringen – und der soll nicht von Erwachsenen durchorganisiert sein.
„Es soll sich anfühlen wie ein Wohnzimmer unter freiem Himmel, aber ohne zu viele Regeln – es darf chaotisch sein, laut und bunt! Alle sollen sich willkommen fühlen.“
Seit November 2025 trifft sich die Gruppe regelmäßig mit Mediatorin Kattrin Deufert und begleitet von Kunstlehrer Niklas Berndt. In Gesprächen, Zeichnungen, Fotografien und bei gemeinsamen Streifzügen durch die Stadt haben die Schüler*innen Ideen entwickelt und ihren Auftrag Schritt für Schritt formuliert. Statt noch mehr Leerstand in der Innenstadt wünschen sie sich Leerstellen zum Ausprobieren und Abhängen. Eine künstlerische Persönlichkeit reagiert im nächsten Schritt mit einem Entwurf auf den Auftrag.
„Wir brauchen Leerstellen. Leerstellen, die besonders sind – die wirklich zum gemeinsamen Verweilen und Sich-Zusammenfinden einladen.“
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwelm führte die Gruppe „Theaterspiel“ / Beate Albrecht am Montag, den 20. April 2026, das Theaterstück „Cybr“ zum Thema Freundschaft, Identität, Cybermobbing und generelle Gefahren im Internet auf.
Das Stück richtet sich im Rahmen der schulischen Präventionsmaßnahmen verpflichtend an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 und wird im Jugendzentrum in Schwelm aufgeführt.
CYBR ist ein kraftvolles, zeitgenössisches Theaterstück über das Erwachsenwerden in einer Welt, in der ein Klick alles verändern kann. Zwischen Schulhof, Ferienfreiheit und sozialen Netzwerken erzählt es die Geschichte von Ricky, Feli und Sahli – drei Jugendlichen auf der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Halt.
Als Ricky einen ehrlichen Text über Angst, Ausgrenzung und das Gefühl des Alleinseins postet, scheint es zunächst ein mutiger Schritt zu sein. Der Beitrag bekommt Zustimmung und Reichweite, doch die Stimmung kippt. Hate, Missverständnisse und ein manipuliertes Video machen Ricky plötzlich zum Ziel. Likes werden zur Waffe, Schweigen zur Gefahr, Kontrolle geht verloren.
Mit schnellen Szenen, Musik, Live-Kommentaren und direkter Ansprache verbindet das Stück reale Schulhoferfahrungen mit der Logik digitaler Öffentlichkeit. Humor trifft auf Härte, Leichtigkeit auf Angst. Im Zentrum steht die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn Algorithmen lauter sind als unser Gewissen? Das Stück verurteilt nicht, sondern lädt zum Hinschauen, Mitfühlen und Zusammenhalten ein.