„Schwelm forstet auf“ präsentiert Info-Stand im Marktkauf Ennepetal 

Nach intensiven Vorbereitungen hat der Diff-Kurs „Schwelm forstet auf“ am 21. Februar 2026 gemeinsam mit seiner Kurs- und Projektleiterin Melina Rogert eine Spendenaktion im Ennepetaler Marktkauf durchgeführt. 


Zuvor waren viele Ideen im Unterricht gesammelt und ein spannendes Konzept für die Verkaufs- und Informationsveranstaltung entwickelt worden. Mit viel Elan hatten sich die Schülerinnen und Schüler an die Umsetzung von Dekoideen begeben. Hierbei war Handarbeit gefragt. Dem Kurs war es besonders wichtig, möglichst naturbelassene Materialien zu verwenden, aber dennoch interessante Ergebnisse zu erzielen. Schlussendlich waren sie sehr stolz auf ihre selbstgebastelten Dekoringe; aber auch die Mobiles fanden großen Anklang.

Am Samstag waren alle sehr aufgeregt und gespannt, wie viel Aufmerksamkeit der Info-Stand erhalten würde. In festgelegten Zeitschichten wechselten sich die Teilnehmenden am Stand ab und boten neben ihren tollen Dekorationsartikel auch süße Naschereien an wie Waffeln und unterschiedliche Kuchen. 

Viele Passanten nahmen sich Zeit, den Stand zu betrachten und ließen sich interessiert über das Schulprojekt „Schwelm forstet auf“ informieren. Oft gab es positives Feedback und einige kannten bereits das schon lange am MGS etablierte Projekt. So kam am Ende des Tages eine ansehnliche Spendensumme zusammen.

(Text: Abelin Seboldt, 9e und Merle Richter, 9c / Foto: Melina Rogert) 

Neue Vertretungskräfte im 2. Halbjahr des Schuljahres 2025/2026

Mein Name ist Carina Lietz und ich bin 28 Jahre alt. Seit Februar 2026 unterrichte ich als Vertretungslehrerin am Märkischen Gymnasium die Fächer Deutsch und Pädagogik. Mein Studium habe ich an der Bergischen Universität Wuppertal absolviert. Ursprünglich komme ich aus Remscheid, lebe inzwischen jedoch im Oberbergischen Kreis.

Abseits von Unterricht und Korrekturen verbringe ich meine Zeit am liebsten mit einem guten Buch (Fantasy- und Thriller), höre True-Crime-Podcasts oder recherchiere Foodspots für den nächsten Städtetrip.

Ich sehe unserer gemeinsamen Zeit mit Vorfreude entgegen und bin gespannt auf viele anregende Gedanken und Gespräche.


Ich bin David Kohls und ab Februar 2026 erneut Vertretungslehrer im Fach Sport und Deutsch am MGS. Ich freue mich sehr, euch alle wiederzusehen! Aktuell studiere ich noch die Fächer Sport und Deutsch im Master of Education an der Bergischen Universität Wuppertal.

Ich bin in Wuppertal geboren und auch dort am Carl-Duisberg Gymnaisum zur Schule gegangen. Ich wohne in Schwelm und fühle mich hier sehr wohl. Nachdem ich ein Praktikum am MGS gemacht hatte, war für mich schnell klar, dass ich ein Teil dieser Schule sein und meine Begeisterung für den Sport euch Schüler*innen weitergeben möchte.

UNSERE PRAXISSEMESTERSTUDIERENDEN IM 2. HALBJAHR DES SCHULJAHRES 2025 / 2026

Mein Name ist Buğra Böleç und ich studiere im Rahmen des Master of Education die Unterrichtsfächer Deutsch und Biologie sowie parallel hierzu Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Zuvor habe ich bereits ein fachwissenschaftliches Bachelor- und Masterstudium in Biologie absolviert. Bis zu den Sommerferien habe ich das Glück am MGS mein Praxissemester zu verbringen, viele interessante SchülerInnen und LehrerInnen kennenzulernen und weitere Erfahrungen im Unterrichten zu sammeln.

Nebenbei arbeite ich an der Universität und unterrichte in den oben genannten Unterrichtsfächern seit vielen Jahren privat. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, höre viel Musik und bin ein großer Fan des FC Barcelona. Ich freue mich auf das vielseitige Schulleben am MGS!

Mein Name ist Katharina Wirth und ich absolviere bis zu den Sommerferien 2026 mein Praxissemester am MGS. Ich studiere Deutsch, Geschichte und Sport als Drittfach an der Ruhr-Universität in Bochum und freue mich sehr auf eine spannende und erfahrungsreiche Zeit. 

Neben dem Studium spiele ich sehr gerne Brettspiele und bin eine leidenschaftliche Leserin. Ich lese vor allem Fantasy-Bücher und ab und zu historische Romane. Damit verbunden ist mein großes Interesse an der mittelalterlichen Geschichte, das ich im Studium und durch meinen Job als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für die Geschichte des Früh- und Hochmittelalters vertiefen kann. Daneben mache ich sehr gerne Sport und probiere viel Neues aus. Ich habe einige Zeit lang Basketball gespielt und bin jetzt seit dem Sommer Teil einer Volleyball-Mixed Mannschaft. Ich freue mich immer darüber neue Sportarten kennenzulernen und hoffe, diese Freude irgendwann auch an Schülerinnen und Schüler weitergeben zu können.

Karnevalsfeier der Erprobungsstufe 2026

Am 12. Februar 2026 fand die diesjährige Karnevalsfeier der Jahrgangsstufen 5 und 6 am MGS statt. Die Klassen feierten zunächst zusammen mit ihren Klassenlehrerin und Klassenlehrern im Klassenraum. Anschließend versammelt sich alle zur gemeinsamen Feier der gesamten Erprobungsstufe im Atrium zum traditionellen Kostümwettbewerb.


Klassensieger der 5a-d

Jedes Jahr wählen Vertreter und Vertreterinnen der SV als Jury zunächst aus jeder Klasse die drei besten Kostümierungen. Die Schülerinnen und Schüler aus diesem Vorentscheid nehmen dann an der großen Siegerehrung im Atrium teil. Vor allem originelle und selbst gestaltete Kostüme haben die Chance auf eine Prämierung.


Klassensieger der 6a-e

Im Atrium kam wie immer richtig Stimmung auf. Eine lange Polonaise zu den aktuellen Karnevalskrachern durch das ganze Schulgebäude sorgte für großen Spaß und Gelächter. 


Den Abschluss bildete eine faire Siegerehrung. Die besten Kostüme trugen:


Emil Baumeister, Charlotte Weber, Klara Brieger, Hanna Schlebusch und Frida Regeniter (6a). Sie verkörperten das Spiel Werwolf und besetzten den 1. Platz. Den 2. Platz errang Sammy Grabinski als Demogorgon (6b) und Julian Finke (6a) landete als Chemiker auf Platz 3.

(Text: PT unterstützt von Jonah Nowak und Dion Selim, 6a / Fotos: Carola Schmidt, EF)

 „…und das soll Liebe sein?“

Junge Beziehungen – und wo sind meine Grenzen? Ein Projekt von GESINE Intervention für weiterführende Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis.


Wir freuen uns sehr, dass dieses wichtige Projekt zum ersten Mal an unserer Schule durchgeführt wurde. Frau Schön und Frau Herweg von der GESINE Intervention besuchten unsere EF in der 6. Kalenderwoche diesen Jahres an insgesamt vier Vormittagen und arbeiteten in Kleingruppen intensiv zu diesen wichtigen Themen: 

Die Lebenswelten von Jugendlichen verändern sich stetig – so auch die Erfahrungen mit „ersten Beziehungen“. Sie besprachen mit den Jugendlichen, was Gewalt ist und welche Formen es gibt.
Die Gruppen setzten sich mit möglichen Warnsignalen auseinander, die auf das Entstehen einer Gewaltdynamik innerhalb einer (jungen) Paarbeziehung hinweisen können. Wo sind die persönlichen Grenzen? Wie wahrt man seine Grenzen? Und was heißt Konsens?


Ziel war es, mit den Jugendlichen zu diesem Thema in den Austausch zu kommen, sie für sich und ihr Umfeld zu sensibilisieren und zu stärken. Impulse wurden gesetzt, das eigene Verhalten und gemachte Erfahrungen zu reflektieren. Konkrete Handlungsmöglichkeiten wurden den Jugendlichen mit an die Hand geben. Durch die Vermittlung von Informationen zum Thema Gewaltschutz und der Vorstellung der Hilfestruktur im Ennepe-Ruhr-Kreis und bundesweit für Opfer und Täter wurden die Jugendlichen ausgestattet und für ihre perspektivischen Erfahrungen gestärkt.


Wir freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr wieder entsprechende Fördergelder zur Verfügung stehen, so dass dieses Projekt wieder bei uns am MGS stattfinden kann.

Für das MGS von Maria Urban (Schulsozialarbeit) organisiert und begleitet.

Safer Internet Day


Der Safer Internet Day am 10. Februar 2026 steht vor der Tür – der perfekte Zeitpunkt, um sich (und die ganze Familie) für mehr Sicherheit im Netz zu sensibilisieren. Denn Fake News, Deepfakes und manipulierte Inhalte verbreiten sich schneller denn je, und das oft so überzeugend, dass man sie kaum noch von echten Nachrichten unterscheiden kann.

Schnell-Check gegen Fake News:

• Quelle prüfen: Wer steckt hinter der Info?

• Datum checken: Ist der Beitrag aktuell?

• Headline vs. Inhalt: Passt der Titel zum Text?

• Bilder prüfen: Rückwärtssuche gegen Fake-Fotos.

• Vergleichen: Wird die Nachricht von anderen Medien bestätigt?

• Emotionen = Warnsignal: Wut/Angst werden oft gezielt genutzt.

Auch offizielle Initiativen wie klicksafe.de, die Europäische Kommission oder verschiedene Medien-Faktencheck-Projekte (z. B. Correctivdpa-Faktencheck) bieten rund um den Safer Internet Day Tipps, Checklisten und Materialien für Lehrende, Eltern und Jugendliche an. Nutze diese Ressourcen, um dein digitales Urteilsvermögen zu stärken, sodass wir gemeinsam mehr Verantwortung im Netz übernehmen können.

In unserem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Desinformation erkennst und Inhalte schnell überprüfst, bevor du sie weiterleitest oder teilst:
https://www.c-and-a.com/de/de/shop/fake-news-erkennen

Bezirksmeisterschaft im Volleyball in Sundern

Am 27.01.2026 fand die Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft im Volleyball statt. Vom MGS machten sich gleich zwei Teams auf den Weg nach Sundern.

U16: Fiona, Laura J., Laura F., Marie, Marla, Sofie, Coach: Frida, Hr. Olbrisch
U18: Elena, Frida, Klara, Lara, Maja, Tuana, Coach: Lily, Hr. Olbrisch

In den Qualifikationsrunden konnten beide Mannschaften vom MGS von sich überzeugen und gewannen alle Spiele sehr deutlich. Nachdem also beide Teams in den jeweiligen Altersklassen Kreismeister geworden sind, ging es nun nach Sundern.

Die U16 Mannschaft vom MGS startete direkt mit dem vermeindlich stärksten Gegner in das Turnier. Zu dem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass in diesem Spiel der Einzug ins Landesfinale ausgespielt wird. Die Mädchen vom Gymnasium Sundern sind gut ins Spiel gekommen, doch die Schwelmerinnen blieben konzentriert und konnten schließlich den Satz gewinnen. Der zweiten Satz war ähnlich umkämpft, am Ende hatten aber die Mädchen vom Gymnasium Sundern den längeren Atem und gewannen den Satz. Den entscheidenden dritten Satz gewannen dann knapp die Sunderner Mädchen. Im nächsten Spiel gegen die Hildegardisschule Hagen konnten die Schwelmerinnen überzeugen und gewannen klar mit 2:0. Auch gegen das Gymnasium Altlünen setzten sich die Spielerinnen des MGS durch und gewannen das Spiel in zwei Sätzen. Wegen des verlorenen Spiels gegen das Gymnasium Sundern verpasste die U16 den Einzug ins Landesfinale knapp. Die U16 Mannschaft des MGS belegte somit einen guten zweiten Platz und wurde Vizebezirksmeister.

Zeitgleich legte auch die U18 los. Da ein Teil der Mannschaft gerade auf Skifreizeit war, wurde es für die älteren Schwelmerinnen schwierig. Für die U18 startete der Turniertag ebenfalls gegen das Gymnasium Sundern. Auch hier hatten die Mädchen des SGS die Nase vorn und gewannen mit 2:0. Die Schwelmerinnen lernten aber schnell aus ihren Fehlern und starteten gut in ihr zweites Spiel. Gegen das Märkische Gymnasium Iserlohn konnten die Spielerinnen einen klaren 2:0 Sieg einfahren. „Genauso weitermachen“ – das war der Plan. Das letzte Spiel des Tages ging gegen das Friedrich-Bährens-Gymnasium aus Schwerte. Die Schwelmerinnen zeiten eine tolle kämpferische Leistung und gaben nicht auf. Trotzdem mussten sie sich am Ende leider geschlagen geben. Damit landete die U18 Mannschaft auf dem dritten Platz.

Trotz verlorener Spiele hielten die beiden Mannschaft zusammen und feuerten sich gegenseitig an.

(Text: Laura Fuchs, 9c / Fotos: privat)

„Stark starten am MGS“

Aktuell läuft in der Jahrgangsstufe 5 das Projekt „Stark starten am MGS“. Unser MGS-Beratungsteam und unsere Schulsozialarbeiterin Maria Urban besuchen die einzelnen Klassen jeweils eine Doppelstunde und geben Raum fürs weitere Kennenlernen sowie zur Stärkung der Klassengemeinschaft. 

Am MGS legen wir großen Wert auf eine wertschätzende Atmosphäre, in der wir gemeinsam verschiedensten Gefühlen und damit verbunden unterschiedlichsten erlebten Situationen Raum geben: Situationen, die froh gemacht machen, Momente, in denen sich die Kinder traurig oder wütend gefühlt haben, und Umstände, die unangenehm oder komisch waren. Wir sprechen gemeinsam darüber, was den Kindern in all den SItuationen geholfen hat und sammeln Möglichkeiten, wie mit der Vielzahl an Emotionen im Schulkontext und zu Hause konstruktiv umgegangen werden kann. Denn dass es diese verschiedenen Situationen gibt, das ist völlig ok und gehört zu unserem Alltag dazu. Wie wir damit umgehen und wie wir unsere Ressourcen nutzen, ist entscheidend im Hinblick darauf, wie wir mit Problemen und Krisen umgehen. 


Dieser Workshop soll neben der Klassengemeinschaft auch die Selbstwirksamkeit jedes und jeder einzelnen Schüler*in stärken. Die Kinder lernen zudem in einer spielerischen Atmosphäre das Beratungsteam und die Schulsozialarbeit bei uns am MGS kennen sowie weitere Anlaufstationen bei Schwierigkeiten im privaten und schulischen Kontext. 

Holocaust-Gedenktag am 27.01.2026: Olympia 1936 – Fassade und Instrument

Kranzniederlegung zur Holocaust-Gedenkfeier mit Bürgermeister Stephan Langhard, den beiden Leiterinnen der AG Lokalgeschichte/Stolpersteine und Schülerinnen der Klasse 10d.

Das Märkische Gymnasium Schwelm hat den diesjährigen Beitrag zum Holocaust-Gedenktag unter das Leitmotiv „1936: Fassade nach außen, Instrument nach innen“ gestellt. Die Stolperstein-AG entwickelte gemeinsam mit dem Projektkurs Lokalgeschichte (Q1) den inhaltlichen Schwerpunkt, Schüler*innen der 10d präsentierten die Beiträge.

In der Einführung machten Frau Buetz und Frau Hamm deutlich, warum der Blick des diesjährigen Beitrages bewusst auf 1936 fällt: Die Olympischen Spiele waren 1931 in der Weimarer Republik an Berlin vergeben worden – die NS-Diktatur übernahm dieses Erbe und machte es zur Bühne. Der vermeintliche „olympische Geist“ wurde genutzt, um sich nach außen politisch reinzuwaschen, Weltoffenheit vorzutäuschen, das Ausland zu beschwichtigen sowie im Inland Zustimmung zu organisieren. Gleichzeitig liefen Ausgrenzung, Aufrüstung, Terror, Gleichschaltung und die Vorbereitung auf den Krieg unvermindert weiter. Die leitende Frage lautete: Wie konnte diese Täuschung im Inland und im Ausland funktionieren?

Dabei wurde von den Schülerinnen und Schülern herausgearbeitet, wie Tätersprache Verfolgung verharmloste und legitimierte, politische Absichten maskierte und doch für jene sichtbar war, die kritisch blieben.

Zum Abschluss richteten die Vortragenden den Blick bewusst auf die Opfer dieser Propaganda: Schüler*innen der 10d verlasen exemplarisch für viele ungenannte Unbekannte die Namen der Menschen, deren Karrieren zerstört, die aus Sportverbänden ausgeschlossen und die schließlich im Holocaust ermordet wurden. Deutlich wurde: Auschwitz geschah nicht aus dem Nichts, es stand am Ende eines jahrelangen Prozesses aus Entmenschlichung, Entrechtung und Gewalt.


Unser Dank gilt den Schüler*innen der Stolperstein-AG, des Projektkurses Lokalgeschichte Q1 und der 10d für die Vorbereitung und Mitgestaltung der Gedenkstunde!


(Text: Susanne Hamm, AG Lokalgeschichte/Stolpersteine / Fotos: Presseteam MGS)