Begrüßung der neuen 5er


Auch im Schuljahr 2025/26 empfing der Instrumentalkreis unter Leitung von Henrik Weiß die neuen Fünftklässler*innen mit einer kleinen Auswahl an Musikstücken aus dem derzeitigen Repertoire des Schulorchesters in der Aula des MGS. Die musikalische Einstimmung in die offizielle Begrüßung war wie jedes Jahr mit der herzlichen Einladung an die neuen Schülerinnen und Schüler verbunden, auch Mitglied des Instrumentalkreises zu werden, um damit gleich zum Start an der neuen Schulform, Teil der großen Schulgemeinde zu sein.


Im weiteren Verlauf begrüßte Schulleiterin Anita Neumann-Adolphs die neuen Fünftklässler*innen mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern, Freunden sowie Verwandten und klärte in ihrer Rede darüber auf, warum das MGS alle Schülerinnen und Schüler zum Schulstart in der 5 mit einer Sonnenblume empfängt und mit bestandenem Abitur verabschiedet.

Auch Schülersprecherin Samantha Schoppet hieß ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler im Kreis der Schülerschaft herzlich willkommen.


Das Erprobungsstufenteam schickte die gespannt wartenden neuen 5er endlich mit einer Sonnenblume ausgestattet zum offiziellen Fototermin und entließ die Schülerinnen und Schüler in ihre neuen Klassenräume.

Die neue Unterstufenkoordinatorin Charlotte Buch informierte die Eltern über die wichtigsten Termine und Abläufe der Begrüßungswochen am MGS und lud im Anschluss zusammen mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden Jana Jahnke alle Besucher zu Kaffee und Kuchen in die Mensa ein.

Auf nach Exeter!


Am 13. Juli 2025 ging es um zwei Uhr morgens los. Ein Reisebus mit Schüler*innen voller Vorfreude auf ein großes Abenteuer startete zur Englandfahrt. Endlich hatte das lange Warten auf diese Reise ein Ende! Nach sechs Stunden Fahrt kamen wir in Calais am Fährhafen an. Alle waren noch sehr müde; zum Glück ging die Passkontrolle relativ schnell von statten. Die Überfahrt mit der Fähre dauerte etwa zwei Stunden. Gegen 17 Uhr erreichten wir schließlich Exeter, wo wir zum ersten Mal auf unsere Gastfamilie trafen. Alle waren sehr aufgeregt, ihre Gastfamilien kennenzulernen, aber gleichzeitig auch sehr erleichtert, da diese lange Anreise endlich ein Ende hatte. Am nächsten Tag schrieben wir in kleinen Gruppen einen Test, der unsere Englischkenntnisse widerspiegelte. Mithilfe der Ergebnisse des Testes wurden wir in Lerngruppen für den Unterricht in den folgenden zwei Wochen aufgeteilt. Der Unterricht begann jeden Tag um 9 Uhr und endete um 12:30 Uhr. Im Anschluss an den Unterricht gab es eine Mittagspause, nach der wir zu der jeweiligen Tagesaktivität aufbrachen. Es ging in verschiedene Städte, wie Sidmouth und Exmouth, nach Exeter selbst oder auch zu Sportaktivitäten, wie Klettern, Trampolin springen oder Schwimmen. Wir gingen zeitgleich mit einer anderen deutschen Gruppe aus Gevelsberg und zwei italienischen Gruppen in die Schule. Am schulfreien Samstag machten wir einen Tagesausflug nach Lyme Regis, wo wir uns Fossilien anschauten und am Strand spielten. Sonntags machten einige Kinder Ausflüge mit ihren Gastfamilie. Manche Kinder trafen sich mit Freunden, die in anderen Gastfamilien untergebracht waren. Wieder andere schauten sich Exeter an. An vier Abenden fanden Veranstaltungen zur Unterhaltung statt. Einmal erlernten wir einen traditionellen Tanz. Ein andermal konnten wir in einer Talentshow unser Können zeigen. Es fand auch ein Discoabend statt, bei dem wir nicht nur zu deutschen und englischen Liedern tanzten, sondern auch zu vielen italienischen Hits. Am letzten Abend bekamen wir Medaillen und Süßigkeiten als Belohnung für all die Dinge, die wir in den zwei Wochen erlernt hatten. Der letzte Tag war damit zugleich sehr schön und doch auch traurig. Am Ende des Schultages erhielten wir zum Abschluss unsere Zertifikate und mussten uns dann leider von unseren neugewonnenen Freunden aus Italien und Gevelsberg verabschieden. Nach einem langen Abschied wurde es Zeit, in den Bus zu steigen, um die Fähre nicht zu verpassen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kamen wir um 5:30 Uhr wieder in Schwelm an. Wir alle hatten eine Menge Spaß und können nur sagen, dass wir nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch viele schöne Erinnerungen gesammelt haben.


(Text und Fotos: Laura Fuchs, 9c)

Projektwoche „Mission Zukunft 2025“

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand am Märkischen Gymnasium Schwelm die Projektwoche „Mission Zukunft 2025“ rund um das Konzept der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) statt. 


In insgesamt 50 unterschiedlichen Projekten, angeboten von den Lehrkräften, aber auch von Eltern und externen Anbietern der Kommune Schwelm und des Ennepe-Ruhrkreise diskutierten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums jahrgangsübergreifend über zentralen Fragestellungen und erarbeiteten Problemlösungen. Ihre Ergebnisse setzten sie auf vielfältige Art und Weise um: sie malten, bastelten, kochten, rappten, tanzten, spielten Theater, drehten Filme, investierten nachhaltig, stellten Naturkosmetik und Seifen her, trennten Müll, strichen Wände und Treppen an, meditierten, tauschten Kleidung und Gegenstände…


Am Donnerstag präsentierten alle Gruppe ihre Projektarbeit in einer zweistündigen offenen Ausstellung im gesamten Schulgebäude und dem Außengelände den Teilnehmern der jeweils anderen Projekte und interessierten Eltern.


Ein eigens für diese Projektwoche eingerichtetes Presseteam aus 20 Schülerinnen und Schülern erhielt die Aufgabe, sich gruppenweise zwei bis drei „Herzensprojekte“ auszuwählen und diese über die drei Projekttage hinweg zu begleiten und deren Arbeit zu dokumentieren. Ihre Artikel und Fotostrecken finden sich im Header unter dem Reiter „Projektwoche 2025“.

Gottesdienst zum Schuljahresabschuss 24/25

Den Gottesdienst zum Schuljahresabschluss 24/25 gestalteten die Schülerinnen und Schüler des Religionskurs 9b/c unter der Leitung von Religionslehrerin Katharina Kaiser. Musiklehrer Henrik Weiß begleitete den Gottesdienst in der Christuskirche musikalisch, Pastoralreferentin Claudia Buskotte und Gemeindepädagoge Frank Bicks hatten die liturgische Leitung inne.

Zum Auftakt zeigten die Schülerinnen und Schüler ein Video des MGS Filmteams „The Boyz Studios“, in dem das Thema des Gottesdienstes „Frei, aber nicht allein“ in Spielszenen umgesetzt worden war.

Besuch im Kölner Zoo

Am 26.6.2025 besuchten sieben Schülerinnen und Schüler des Märkischen Gymnasiums in Begleitung von Christian Satalik und Jens Bergmann, dem Gründer von Chance e.V., den Kölner Zoo. Die Schülergruppe setzte sich aus Läuferinnen und Läufern, welche zu Beginn des Schuljahres beim Spendenlauf zugunsten des Projektes Mein Regenwald die meisten Runden gelaufen waren, und einigen aktiven Mitglieder der Klima-AG zusammen.


Der Preis für die Gewinner des Spendenlaufes, eine Führung durch die Kölner Zooschule, war vom Kölner Zoo gesponsert worden.

Frida Regeniter und Emil Baumeister aus der 5a beschreiben ihre Erlebnisse so:

Am Donnerstag erreichten wir mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel innerhalb einer Stunde den Kölner Zoo, wo Herr Bergmann zu uns stieß. Im Zoo erklärte uns der Zoolehrer Herr Weber, dass der Kölner Zoo vor allem bedrohte Tiere schützt und züchtet, damit sie als sogenannte „Reservepopulationen“ gerettet und, wo möglich, ausgewildert werden können. Deswegen gibt es im Kölner Zoo neben riesigen spektakulären Nilpferden auch „unspektakuläre“ Barsche aus Madagaskar oder Molche aus Vietnam.

Nach einer Erklärung über die Ziele des Kölner Zoos begann die Führung: Zuerst wurden wir in dem Bereich der Gliedertiere hinter die Kulissen geführt. Viele Spinnen und Reptilien werden beim Versuch, sie durch den Zoll zu schmuggeln, entdeckt. Diese Tiere brauchen einen Aufenthaltsort und manchmal kann der Kölner Zoo diese aufnehmen. Danach gingen wir zum Gehege des Philippinenkrokodils. Dort erfuhren wir, dass viele Leute diese Spezie töten oder zumindest nicht mehr in ihrer Nähe haben wollen, weil diese Krokodile sehr aggressiv sind. Außerdem wird auf den Philippinen auch Krokodilfleisch gegessen. Deshalb sind Philippinenkrokodile stark bedroht. Nach einem kurzen, lehrreichen Spaziergang durch den Zoo trafen wir im Südamerika-Haus ein, in dem wir schon erwartet wurden. Dort entdeckten wir Faultiere, Vögel und Gürteltiere. Die Pflegerin, die uns dort empfing, zeigte uns das Gürteltier sogar aus der Nähe und führte uns auch dort hinter die Kulissen zu den Löwenäffchen und Wildkatzen. Wir erfuhren, wie Löwenäffchen zusammen leben und essen. Anschließend gab es eine kleine Pause, in der wir auch die VR-Dinowelt erkundeten. 

Danach machten wir uns auf den Weg zum Elefantengehege. Ein Schüler fragte: „Machen wir jetzt Elefantenreiten?“ Ein Zoowärter meinte, dass das nur mit gebrochenen Elefanten geht. Auf Nachfrage antwortete dieser, dass dies Elefanten sind, die durch Gewalt oder das Unterdrücken ihrer Bedürfnisse dazu gezwungen werden, den Menschen zu gehorchen. Daraufhin wurde erst einmal nichts mehr gefragt. Im Kölner Zoo werden die Tiere jedoch nicht gebrochen, sondern täglich durch Belohnungen trainiert und die Pfleger haben immer einen sicheren Abstand zu den Tieren. Im Elefantengehege wurde uns gezeigt, wie viel Futter ein Elefant am Tag braucht und wie gefährlich er ist.

Schließlich besuchten wir noch das Hippodom mit den Nilpferden und Herr Bergmann erklärte uns, dass ein paar Tiere, die es im Kölner Zoo gibt, auch im Gebiet von Mein Regenwald in Peru, das durch unsere Spenden geschützt wird, anzufinden sind, nämlich: der Flachlandtapir, der Pudu, der Ameisenbär, der Nasenbär, der Brüllaffe, der Seidenaffe und der Tukan.

Nach einem kurzen Stopp im Souvenirladen ging es für uns leider wieder nach Hause. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

„Die Masche der Loverboys“ – Präventionsprojekt in Jahrgangsstufe 8

Ein wichtiges Thema mit Tradition am MGS:


In den vergangenen Jahren wurde das Thema der Loverboys-Masche im Rahmen von Theaterstücken und großangelegten Aufklärungsvorträgen bearbeitet. In diesem Jahr fand das Präventionsprojekt zum ersten Mal bei uns an der Schule im Klassengefüge statt. Schulsozialarbeiterin Maria Urban besuchte unsere 8. Klassen und ergänzte die Thematik um weitere relevante Inhalte: Positive und negative Merkmale einer Beziehung sowie damit verbundene persönliche Grenzen.


Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Aufklärung UND auf dem gemeinsamen Austausch, um so jeder und jedem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, sich über die eigenen Haltungen und Bedürfnisse bewusst zu werden.

Für weitere Infos findet sich unter folgendem Link ein Clip, der die Loverboys-Masche beschreibt: https://www.youtube.com/watch?v=e-bJPHCOgb4

Frau Urban war sehr begeistert von der Offenheit und der Bereitschaft der Schüler und Schülerinnen aus unseren 8. Klassen, sich mit diesem sensiblen Thema zu beschäftigen.