Auftraggeber*innen: Leticia Castagna, Emma Dadalau, Marie Günther, Anton (Grundschule Engelbertstraße, Klasse 4a) und Lara Sophie Herbst, Matilda Jahnke, Fiona Nickel, Phil Sachs (Märkisches Gymnasium Schwelm, Klasse 8c)
Auftrag: Wir wünschen uns einen Ort für Kinder UND Jugendliche gemeinsam im öffentlichen Raum – mitten in der Stadt – in dem viele Begegnungen und Bewegungen möglich werden. Dieser Ort, Raum, Platz ist ein Kunstwerk – speziell für Kinder und Jugendliche gemacht!
Spielplätze für Kinder und Angebote für Jugendliche gibt es in den meisten Städten. Doch wer zu alt für den Spielplatz und noch zu jung für Jugendclubs ist, findet im öffentlichen Raum wenig Orte, an denen man sich einfach treffen kann – ohne Konsum, ohne Programm, ohne Leistungsdruck.
Am südlichen Rand des Ruhrgebietes haben junge Menschen im Alter von neun bis zehn und 13 bis 14 Jahren deshalb gemeinsam einen Auftrag formuliert. Sie wünschen sich für ihre Stadt Schwelm ein Kunstwerk, das ihre Altersklassen verbindet.
„Kinder haben Rechte. Kennt die wer? Wir haben ein Recht auf Freizeit. Dafür brauchen wir freie Zeit und einen freien Raum!“
Die Auftraggeber*innen wollen ein Werk beauftragen, das Begegnung und Bewegung ermöglicht. Sie wünschen sich einen geschützten und sicheren Rahmen, um gemeinsam Zeit zu verbringen – und der soll nicht von Erwachsenen durchorganisiert sein.
„Es soll sich anfühlen wie ein Wohnzimmer unter freiem Himmel, aber ohne zu viele Regeln – es darf chaotisch sein, laut und bunt! Alle sollen sich willkommen fühlen.“
Seit November 2025 trifft sich die Gruppe regelmäßig mit Mediatorin Kattrin Deufert und begleitet von Kunstlehrer Niklas Berndt. In Gesprächen, Zeichnungen, Fotografien und bei gemeinsamen Streifzügen durch die Stadt haben die Schüler*innen Ideen entwickelt und ihren Auftrag Schritt für Schritt formuliert. Statt noch mehr Leerstand in der Innenstadt wünschen sie sich Leerstellen zum Ausprobieren und Abhängen. Eine künstlerische Persönlichkeit reagiert im nächsten Schritt mit einem Entwurf auf den Auftrag.
„Wir brauchen Leerstellen. Leerstellen, die besonders sind – die wirklich zum gemeinsamen Verweilen und Sich-Zusammenfinden einladen.“
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwelm führte die Gruppe „Theaterspiel“ / Beate Albrecht am Montag, den 20. April 2026, das Theaterstück „Cybr“ zum Thema Freundschaft, Identität, Cybermobbing und generelle Gefahren im Internet auf.
Das Stück richtet sich im Rahmen der schulischen Präventionsmaßnahmen verpflichtend an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 und wird im Jugendzentrum in Schwelm aufgeführt.
CYBR ist ein kraftvolles, zeitgenössisches Theaterstück über das Erwachsenwerden in einer Welt, in der ein Klick alles verändern kann. Zwischen Schulhof, Ferienfreiheit und sozialen Netzwerken erzählt es die Geschichte von Ricky, Feli und Sahli – drei Jugendlichen auf der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Halt.
Als Ricky einen ehrlichen Text über Angst, Ausgrenzung und das Gefühl des Alleinseins postet, scheint es zunächst ein mutiger Schritt zu sein. Der Beitrag bekommt Zustimmung und Reichweite, doch die Stimmung kippt. Hate, Missverständnisse und ein manipuliertes Video machen Ricky plötzlich zum Ziel. Likes werden zur Waffe, Schweigen zur Gefahr, Kontrolle geht verloren.
Mit schnellen Szenen, Musik, Live-Kommentaren und direkter Ansprache verbindet das Stück reale Schulhoferfahrungen mit der Logik digitaler Öffentlichkeit. Humor trifft auf Härte, Leichtigkeit auf Angst. Im Zentrum steht die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn Algorithmen lauter sind als unser Gewissen? Das Stück verurteilt nicht, sondern lädt zum Hinschauen, Mitfühlen und Zusammenhalten ein.
Neun Schülerinnen und Schüler des MGS entdeckten vom 14. März bis 03. April 2026 die Ostküste Floridas. Für drei Wochen lebten sie in der Küstenstadt Titusville bei amerikanischen Gastfamilien. Sie lernten amerikanisches Familienleben und den School Spirit an einer High School kennen. Auf Ausflügen erkundeten sie die schönsten Orte rund um Titusville an der Indian River Lagune.
Die Gegend heißt auch „Space Coast“, da hier das weltbekannte Cape Canaveral liegt. Als besonderes Highlight erlebten die Schülerinnen und Schüler den spektakulären Start der bemannten Mondmission Artemis 2 hautnah mit.
In den folgenden neun Reiseberichte beschreiben die Schülerinnen und Schüler jeweils ein für sie ganz besonderes Erlebnis:
1 Ein unvergessliches Kajakabenteuer
von Sophie Buchmann
Während meines Aufenthalts in Florida hatte ich die Gelegenheit, eine Kajaktour zu machen. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Schon beim Einsteigen ins Kajak war ich voller Vorfreude, denn die Natur dort ist etwas ganz Besonderes. Wir paddelten durch ruhige Gewässer, umgeben von dichter Vegetation und beeindruckenden Mangroven. Das Wasser war eher dunkel und trüb, was der Umgebung eine geheimnisvolle und fast schon besondere Atmosphäre verlieh. Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir die ersten Tiere: Delfine schwammen ganz in unserer Nähe und tauchten immer wieder elegant aus dem Wasser auf. Es war faszinierend, diese intelligenten Tiere aus so kurzer Distanz zu beobachten. Während wir weiter paddelten, sahen wir auch Alligatoren, die ruhig am Ufer lagen und sich in der Sonne aufwärmten. Es war beeindruckend, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, auch wenn wir natürlich genügend Abstand gehalten haben. Besonders beeindruckend waren auch die Seekühe, die ganz friedlich im Wasser schwebten. Diese sanften Riesen bewegten sich langsam und wirkten unglaublich entspannt. Neben diesen besonderen Begegnungen war auch die Umgebung selbst ein Highlight. Vögel flogen über uns hinweg, und man konnte viele verschiedene Arten beobachten. Die Ruhe der Natur, unterbrochen nur vom leisen Plätschern der Paddel, machte die Tour zu einem entspannten und gleichzeitig spannenden Erlebnis. Am Ende der Tour war ich zwar müde, aber auch unglaublich glücklich. Diese Kajakfahrt hat mir nicht nur die Schönheit der Natur Floridas nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie besonders solche Momente sein können.
2 Ein Tag in Magic Kingdom
von Angelina Miller
Während der Springbreak war ich zusammen mit meiner Gastfamilie im Disney World in Orlando, Florida. Von den vier Parks – Magic Kingdom, EPCOT, Hollywood Studios und Animal Kingdom – habe ich mich für das Magic Kingdom entschieden. Da dies der Themenpark mit den vielen Disney-Prinzessinnen ist, war meine Vorfreude riesig; dieses Erlebnis war für mich etwas ganz Besonderes. Direkt nach unserer Ankunft wurden wir durch die Sicherheitskontrollen zum Schiff geleitet, welches uns über die Lagune in den Park brachte. Schon aus der Ferne konnten wir das ikonische Disneyschloss erkennen. Sobald wir das Gelände des Magic Kingdom betreten hatten, machten wir als Erstes viele Fotos vor diesem traumhaften Schloss. Bereits am Vorabend hatten wir uns drei Attraktionen ausgesucht, die mich am meisten ansprachen. Das war wichtig, da die Wartezeiten dort normalerweise bis zu drei Stunde betragen können. Zu unserem Glück war es an diesem Tag nicht allzu voll, sodass wir maximal 1,5 Stunden anstehen mussten. Insgesamt konnte ich etwa sechs Attraktionen besuchen. Meine persönlichen Favoriten war die neue Wasserattraktion zum Film „Vaiana“ sowie das Fahrgeschäft „TRON Lightcycle / Run“. Ein weiteres Highlight war die große Aufführung der Disney-Prinzessinnen. Sie fuhren auf aufwendig gestalteten Themenwagen zur Bühne, wo sie nacheinander eine Art Musical aufführten. Micky und Minnie Maus moderierten die Show und bezogen das Publikum immer wieder mit ein. Die Atmosphäre war einfach herrlich – besonders die leuchtenden Augen der kleinen Kinder zu sehen, brachte mein Herz zum Schmelzen. Zwischendurch haben wir uns immer wieder kleine Snacks geholt, wie zum Beispiel das berühmte Eis am Stiel in Form von Micky Maus. Natürlich durfte auch das Shopping nicht fehlen, denn in den Läden gab es wirklich alles zum Thema Disney. Etwas, das ich schon immer unbedingt haben wollte, waren die Minnie-Maus-Ohren, die ich mir dort endlich kaufte. Den restlichen Tag nutzte ich ausgiebig, um mit meiner Polaroidkamera und meinen neuen Ohren viele Erinnerungsfotos zu machen. Am Abend fuhren wir alle gemeinsam zurück nach Hause. Dieser Tag war definitiv das absolute Highlight meiner gesamten Florida-Reise!
3 Campen in Alabama
von Johanna Eiben
Mein Spring Break während meines Florida-Aufenthalts war eine ganz besondere Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde. Gemeinsam mit meiner tollen Gastfamilie und mehreren befreundeten Familien ging es nach Alabama zum Campen. Schon die Fahrt dorthin war voller Vorfreude, doch das, was uns erwartete, war noch viel schöner. Jeden Abend saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer, haben gelacht, Geschichten erzählt und die entspannte Atmosphäre genossen. Besonders in Erinnerung bleiben mir die S’mores, die wir am Feuer gemacht haben – geschmolzene Marshmallows, Schokolade und Kekse, einfach perfekt. Tagsüber waren wir viel draußen unterwegs. Wir haben geangelt, die Natur erkundet und sind sogar zum Strand gefahren, wo wir die Sonne und das Meer genießen konnten. Es war die perfekte Mischung aus Abenteuer und Entspannung. Ein weiteres absolutes Highlight war ein riesiger Freizeitpark, in dem sich sowohl ein Achterbahnpark als auch ein Indoor-Wasserpark befanden. Besonders beeindruckend war, dass der Wasserpark überdacht war – egal wie das Wetter draußen war, drinnen konnten wir die Rutschen und das Wasser in vollen Zügen genießen. Die vielen Attraktionen, das kühle Wasser und die ausgelassene Stimmung haben unglaublich viel Spaß gemacht. Auch der Achterbahnpark war ein echtes Erlebnis: die schnellen Fahrten, das Kribbeln im Bauch und die gemeinsamen Momente voller Adrenalin haben diesen Tag unvergesslich gemacht. Ein ganz besonderes Erlebnis für mich war außerdem, dass mein Gastvater mir beigebracht hat, wie man ein Golfcart fährt. Anfangs war ich noch etwas unsicher, aber schon bald durfte ich öfter selbst fahren – vor allem gemeinsam mit den Kindern, was immer für viel Spaß gesorgt hat. Diese Zeit in Alabama war für mich etwas ganz Besonderes. Die Gemeinschaft, die vielen kleinen Erlebnisse und die unbeschwerte Stimmung haben diesen Spring Break zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
4 Start der Artemis 2 – Rakete
von Mike Erdtmann
Während meines Aufenthalts in Florida hatte ich die Chance, den Start der Artemis-2-Rakete vom Wasser aus zu sehen ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Zusammen mit vielen anderen Booten standen wir mit vorgeschriebenem Abstand auf dem Meer, alle hintereinander aufgereiht und wartend. Die Fahrt bis zum Punkt hat ca 2 Stunden gedauert und wir sind genau rechtzeitig angekommen. Als die Rakete dann gestartet ist, konnte man sie zuerst nur sehen, weil es noch hell war und das Leuchten deshalb gar nicht so extrem wirkte. Erst als sie höher in die Atmosphäre aufgestiegen ist, hat man das laute Dröhnen zeitverzögert bis zu uns gehört. Nach ca. fünf Minuten war sie schließlich nur noch ein kleiner Punkt am Himmel und dann ganz verschwunden. Dieser Moment war richtig besonders und hat die Stimmung auf dem Wasser einzigartig gemacht.
5 Wandern in Georgia
von Simon Obersechelp
In der Spring-Break Woche war ich mit meiner Gastfamilie in Georgia wandern. Wir haben viele schöne Landschaften, einen Wasserfall in einer Grotte und schöne Aussichten gesehen. Zusätzlich war auch der Rest der Gastfamilie dabei und ich konnte viel Englisch sprechen. Abends haben wir alle zusammen gekocht und Spiele gespielt. Ich hatte ingesamt sehr viel Spaß und hab mich gefreut, dass ich so eine Erfahrung machen durfte.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwelm führt die Gruppe „Theaterspiel’/ Beate Albrecht das Theaterstück „Philotes – Spiel um Freundschaft“ zum Thema Computerspielsucht, verborgene Ängste und den Wert der Freundschaft auf. Dieses Stück richtet sich im Rahmen der schulischen Präventionsmaßnahmen verpflichtend an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 und wird im Jugendzentrum in Schwelm aufgeführt.
Für weitere Details zum Theaterstück gibt es die begleitenden Webseiten zur Theatergruppe und zum Stück unter www.theater-spiel.de und www.philotes-spiel.de.
„Ich wünsche Euch viel Spaß bei diesem Wettbewerb und freue mich auf Eure kreativen Ideen. Vielen Dank für Euer Engagement und auch dafür, dass Ihr die Werbung für das Heimatfest unserer Stadt unterstützt!“ Mit diesen Worten lädt Bürgermeister Stephan Langhard Kinder und Jugendliche zur Teilnahme am Plakatwettbewerb für das Schwelmer Heimatfest 2026 ein. Denn zur Heimatfesttradition gehört ganz einfach auch ein schönes Heimatfestplakat
Das Motto des diesjährigen Heimatfestes mit seinem 82.. Festzug lautet: „Use Hiärte schlött Heemefeß“.
Wer kann mitmachen? Schülerinnen und Schüler der Schwelmer Schulen,Schülerinnen und Schüler auswärtiger Schulen, die in Schwelm wohnen, sowie Schwelmer Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, die keine Schule mehr besuchen.
Was ist zu tun? Ein Bild malen!
Wie soll es aussehen? Schön bunt.Wir würden uns freuen, wenn das bekannte und vertraute Kirmesgeschehen einen Platz auf Deinem Bild bekommt. Und bitte das Motto groß und gut lesbar auf Dein Plakat schreiben, das die Größe A2 – Hochformat!! hat.
Wichtig: Namen, Alter, Anschrift, Telefonnummer, Email sowie Schule und Klasse auf die Rückseite Deines Bildes schreiben!
Wo gibt es Zeichenpapier?Im Büro des Bürgermeisters im Rathaus, Rathausplatz , Tel. 02336 / 801-202 und im Haus Martfeld, Haus Martfeld21, Tel. 02336/914437.
Folgende Preise kannst Du bei dem Wettbewerb gewinnen:
1. Preis
75,00 €
2. Preis
45,00 €
3. Preis
30,00 €
4. – 13. Preis
15,00 €
Dein Entwurf muss bis spätestens Mittwoch, 13. Mai. 2026, im Büro des Bürgermeisters, Rathausplatz 1 oder im Haus Martfeld, Martfeld1, ankommen. In diesem Jahr besteht auch die Möglichkeit, deinen Entwurf auch im Sekretariat deiner Schule abzugeben.
Bilder, die den angegebenen Bedingungen nicht entsprechen oder verspätet eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.
Mit der Einsendung der Entwürfe gehen die Rechte zur weiteren Nutzung auf den Ausrichter des Wettbewerbes über. Nach Beendigung des Wettbewerbes werden die 13 prämierten Entwürfe im Stadtarchiv aufbewahrt. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ihre Entwürfe über die Schulen zurück. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Informationsblatt nach Art. 13 und 14 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist auf der Homepage der Stadt Schwelm eingestellt.