Physik

FASZINATION PHYSIK

Unbestritten stellt die Physik einen wichtigen Bestandteil der Allgemeinbildung dar. Wie die anderen Naturwissenschaften Biologie und Chemie soll die Physik Zugänge zu Beobachtungen und Erfahrungen im alltäglichen Umgang mit der Umgebung auf eine gesicherte Grundlage stellen.

Jeder Mensch erfährt die Physik unmittelbar in seinem Alltag, aber auch darüber hinaus ist physikalischen Wissen Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit in nichtphysikalischen Bereichen. Deshalb wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern grundlegende physikalische Kenntnisse vermitteln. Dies bezieht sich zum Einen auf den Wissenserwerb, zum Anderen auf die Methodik.

Im Vordergrund steht die Beobachtung der Natur, auch mit Hilfe von selbstständig zu planenden und durchzuführenden Experimenten. Ausgehend von bekannten Phänomenen oder „einfachen Experimenten” stellen wir uns die Frage, wie kommt es dazu, dass die Vorgänge so ablaufen wie wir es beobachten können. So sollen unsere Schülerinnen und Schüler angeleitet werden, ihre Beobachtungen zu beschreiben, ihre Vorstellungen einzubringen, Modelle zu entwickeln und Versuche zu planen und durchzuführen, die auf der jeweiligen Lernstufe zu Antworten führen. Kurz gesagt, wir wollen Freude an der Auseinandersetzung mit physikalischen Fragestellungen wecken.

Für alle Schüler der Stufen 5 bis 7, die sich von den Naturwissenschaften begeistern lassen wollen, haben die Möglichkeit, an der Naturwissenschafts-AG teilzunehmen.

MIT PHYSIK HOCH HINAUS: DER THOMSON’SCHE RINGVERSUCH

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Herzlichen Glückwunsch: Davina Klevinghaus und Ruben Trimpop gewinnen beim Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schreibt einmal im Jahr den DLR_School_Lab-Preis zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Diesmal gewannen Davina Klevinghaus und Ruben Trimpop aus der 10. Klasse des Märkischen Gymnasiums Schwelm den ersten Preis. Aus der Hand des  Vorstandsvorsitzende der Freundesgesellschaft des DLR Horst Rauck erhielten sie  die mit 1500€  dotierten Ehrung.  Sie beeindruckten die Jury durch ihre besonders gute Beobachtungsgabe, differenzierte Beschreibungen und Vergleiche, sowie ihre kreativen Ansätze und ihr tiefes Verständnis der komplexen Sachverhalte. Den zweiten Preis teilt sich Schüler des Wilhelm-Gymnasiums aus Braunschweig mit dem den Schülern des Martinus-Gymnasiums aus Linz am Rhein. Allen Gewinnern war gemeinsam, dass sie sehr eigenständig gearbeitet  und nichts einfach nur  aus dem Internet übernommen hatten. Davina und Ruben haben  die meiste Zeit investiert und konnten sich sogar mit Schülern aus einem Astronomiekurs messen.

Bei dem Wettbewerb in diesem Jahr drehte sich alles um den Mars. Der rote Planet übt nicht zuletzt wegen der vielen offenen Fragen und der Vielfalt von Forschungsthemen eine ganz besondere Faszination aus. Zahlreiche Fragen – mit denen sich auch das DLR intensiv beschäftigt – sind noch weitgehend unbeantwortet oder nicht abschließend geklärt: Warum hat sich unser roter Nachbarplanet anders entwickelt als die Erde? Bot das Wasser, das früher auf dem Mars vorhanden war, ausreichende Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung von Leben? Könnte es vielleicht sogar heute noch Leben auf dem Mars geben und wo müsste man danach suchen? Wie müsste ein Raumfahrtprojekt ausgelegt sein, um mit Menschen zum Mars fliegen zu können?
Angesichts der Vielzahl von Fragen, erhielten die Nachwuchsforscher die  konkrete Aufgabenstellung  anhand von zahlreiche Hintergrundinformationen und Bilddaten vom Mars eine Marsexpedition zu planen und einen geeigneten Landeplatz auszuwählen.

Quelle: DLR, Privat

freestyle-physics

freestyle-physics ist ein jährlich stattfindender Schülerwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 drei Monate Zeit haben, anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund zu bearbeiten, um die Ergebnisse anschließend gemeinsam in der Universität Duisburg-Essen zu präsentieren. Dieses Jahr gab es mehr als 2000 Teilnehmer.

Auch im Jahr 2009 waren die Schüler des MGS sehr erfolreich und wurden mehrfach prämiert.

So sehen Sieger aus:

2. Preis für die Kettenreaktion beim Wettbewerb freestyle-physics der Universität Duisburg-Essen

Felix Ahlefelder, Marius Balke, Vladi Kozlachkov (alle Klasse 9b) und Johannes Liedtke haben eine Kettenreaktion gebaut. Auf einer Grundfläche von 1m² sollten möglichst viele verschiedene Effekte nacheinander selbstständig ablaufen. Felix, Marius, Vladi und Johannes konnten 40 verschiedene Effekte vorführen, die fast alle problemlos selbstständig abliefen. Hiervon waren die Professoren der Universität Duisburg-Essen so begeistert, dass sie  den 2. Preis, einen Amazon-Gutschein in Höhe von 200 €, erhielten. Insgesamt wurden mehr als 75 Kettenreaktionen präsentiert.

Die Apparatur ist ca. 1,70 m hoch und konnte nur mit Opas Hilfe in dessen Transporter nach Duisburg gebracht werden. Die Bauzeit betrug etwas 4 Monate.

Beim Märkischen Gymnasium freute man sich außerdem besonders darüber, dass eine Mädchengruppe der Klasse 7d für ihr ewiges Pendel einen Kreativitätspreis erhielten. Lisa und Meike gelang es, nur mit Wasser und einer geschickten Konstruktion eine Pendel zu bauen, dass fast ewig  mit konstanter Frequenz schwingt.

Das MGS nahm in diesem Jahr (2012) mit knapp 60 Schülerinnen und Schülern am Wettbewerb freestyle-physics teil. An drei Tagen wurden auf dem Campus der Universität Duisburg-Essen ewige Pendel, Kettenreaktionen, Wasserraketen, Papierbrücken und Sandfahrzeuge präsentiert.

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