Junior Uni-Student Waleed in der Physik-Nationalmannschaft für Schüler

Quelle: 
https://www.junioruni-wuppertal.de/de/415/angebot/ab-14-jahre/forschergruppen/ (abgerufen am 09.04.2017)

03. April 2017

Ein großartiger Erfolg! Junior Uni-Student Waleed El-Kishawi (Bildmitte) ist nach einem spannenden und hochanspruchsvollen Auswahl-Workshop des bundesweiten Physik-Wettbewerbs GYPT (German Young Physicists´ Tournament) in Ulm in die Deutsche Physik-Nationalmannschaft für Schüler berufen worden. Der Schwelmer wird für Deutschland vom 5. bis 12. Juli bei der Physik-Weltmeisterschaft für Schüler in Singapur teilnehmen. Auf dem Weg ins Nationalteam hatte er sich im Laufe des Jahres bei mehreren Wettbewerbsrunden gegen insgesamt 185 Mädchen und Jungen durchgesetzt.

Bereits 2015 hatte der 17-Jährige, der seit acht Jahren Kurse an der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land belegt, im Rahmen des GYPT einen Wettbewerb in Österreich gewonnen. „Den fabelhaften Sprung ins Nationalteam hat Waleed durch seine konzentrierte Vorbereitung hier an der Junior Uni und seine sehr starke Ergebnispräsentation in Ulm erreicht. Er hat sich in den vergangenen beiden Jahren toll weiterentwickelt“, freut sich Physikerin Annika Schächt, die an der Junior Uni gemeinsam mit Dozent Patrik Hagemann eigenständige junge Forscherinnen und Forscher bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe betreut und unterstützt. Schächt: „Natürlich ist Waleeds Erfolg gleichzeitig eine Bestätigung unserer Arbeit als NRW-Stützpunkt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für das GYPT.“ Für die Junior Uni ist Waleed nach Tobias Gerbracht bereits der zweite Student, der den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat. Junior Uni-Ideengeber und Vorsitzender der Geschäftsführung, Prof. Ernst-Andreas Ziegler, gehörte zu den ersten Gratulanten: „Waleed ist ein Vorbild für viele unserer Studentinnen und Studenten. Wir sind sehr stolz auf ihn.“

Der Schüler des Märkischen Gymnasiums in Schwelm überzeugte die Jury bei dem Auswahl-Workshop vom 31. März bis 2. April mit seinem Projekt „ball in a tube“. Ziel war es, die Bewegung eines Balls in einer rotierenden Wasserröhre wissenschaftlich zu untersuchen. Seine in wochenlanger Vorbereitung an der Junior Uni erforschten Ergebnisse stellte er in der Turniersprache Englisch vor und setzte sich dabei gegen mehrere Mitbewerber aus ganz Deutschland durch. Auch bei einem „Experimente-Workshop“ überzeugte der Junior Uni-Student. 

Waleed selbst freut sich natürlich sehr über seinen Erfolg: „Meine jahrelangen Erfahrungen aus der Junior Uni und die tolle Unterstützung durch das Junior Uni-Team, die Bergische Universität Wuppertal und die RWTH Aachen haben mir bei dem Sprung in die Nationalmannschaft sehr geholfen. Alleine hätte ich die Forschungsergebnisse meines Projekts nicht so schnell und strukturiert erreichen können.“ Die Junior Uni hatte Waleed für seine komplizierten physikalischen Berechnungen auch Kontakte zur Bergischen Universität und zur Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule nach Aachen vermittelt.

Für den begeisterten Forscher beginnt nun - wieder an der Junior Uni - die intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Singapur, bei der Teams aus mehr als 30 Ländern gegeneinander antreten.