Jungen und Mädchen der Klasse 7c des MGS sind die „Action!Kidz"
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Schwelm. Einen Cent für jeden Regentropfen - das wäre was. Stattdessen treibt der Regen die „Action!Kidz" unter die Markise der Buchhandlung Köndgen und in den Durchgang zwischen Sparkasse und Café - da ist es wenigstens trocken.
Die „Action!Kidz", das sind die Schüler der 7c des Märkischen Gymnasiums, lassen sich vom schlechten Wetter nicht entmutigen. Stattdessen krempeln sie die Ärmel hoch und sammeln in der Fußgängerzone weiter Spenden, verkaufen Waffeln, Kaffee, Selbstgebasteltes und Trödel, alles für den guten Zweck. Denn hinter „Action!Kidz" - Kinder gegen Kinderarbeit" steckt eine bundesweite Aktion der Kindernothilfe. Das gesammelte Geld fließt in ein Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit.
Und schon vor dem Start der Aktion in der Fußgängerzone waren die Schüler emsig unterwegs. Marlene (11) und Sophie (12) sind mit „Action!Kidz-Shirt" und Spardose um die Häuser gezogen und haben Spenden gesammelt. „Jeder hat sich gerne überreden lassen, was zu geben", sagt Marlene. Andere haben das Laub auf den Bürgersteigen zusammengefegt und dafür etwas bekommen. „Wir wollten nicht nur sammeln, wir wollten dafür auch etwas tun", sagt Klassenlehrerin Ulrike Scheidgen.
Die Arbeit lohnte: 700 Euro sind bis jetzt zusammengekommen, den Erlös aus den Aktionen in der Fußgängerzone noch nicht eingerechnet. Die 7c ist übrigens die einzige Klasse des MGS, die an der Aktion teilnimmt. Die Idee dazu hatte Jonathan (12), der mit seinem ehemaligen Klassenkamerad Vincent ein Plakat malte und die Aktion seiner Klasse vorstellte. Damals ging es noch um ein Patenkind in Brasilien. „Das haben wir dann aber aus den Augen verloren, weil es aus der Einrichtung, in der es mit der Familie lebte, wieder weggezogen ist", erklärt die Klassenlehrerin. In diesem Jahr unterstützt die Klasse die Aktion direkt.