Im Gymnasium sitzen die Börsen-Profis
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50 Schüler der weiterführenden Schwelmer Schulen nahmen in 11 Teams wieder am größten europäischen Börsenspiel von Oktober bis Dezember 2011 teil und konnten mit ihrer Anlagestrategie zum Teil gute Depotgewinne erzielen. So lagen die „börsencrasher“ mit einem Depotendwert von 55 010 Euro um einiges vor den zweitplatzierten „bankerboys“ der Gustav-Heinemann-Schule mit Spielführer Simon Ruhl. Diese konnten ihr anfängliches Spielkapital in Höhe von 50 000 Euro ebenfalls mehren und ihr Depot mit einem Endstand von 51 940 Euro schließen.
Dass im Spielzeitraum die Aktienkurse turbulent und stark schwankend waren, musste auch das Team von Marcel Vogel mit dem Namen „Kings of money“ der Gustav-Heinemann-Schule erfahren, die als Drittplatzierte ihr Depot leider nur mit einem kleinen Verlust und mit 49 969 Euro abschlossen.
Auch die weiteren acht Teams der Schwelmer Schulen lagen im Minusbereich, was größtenteils auf die schwierige Finanzmarktlage zurückzuführen ist. Unterstützt auf diesem glatten Parkett wurden die elf Schülerteams von ihren Lehrern: Susanne Gieselberg vom Märkischen Gymnasium, Guido Plasberg von der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, Renate Kaiser und Lutz Klingelberg von der Gustav-Heinemann-Schule standen den jungen Börsianern während der Spielphase mit Rat und Tat zur Seite.
In diesem Jahr lag die Beteiligung in Schwelm um einiges niedriger als in den Vorjahren. Traten 2009 noch insgesamt 111 Teilnehmer in 25 Spielgruppen gegen- und miteinander an, zeichnete sich in 2010 mit 89 Teilnehmern schon eine sinkende Tendenz ab, die in 2011 mit 65 Teilnehmern die bisher niedrigste Beteiligung darstellte.
Erfreulich war das Endergebnis des vierköpfigen Azubi-Teams „Short & Wortshoff Investment“ unter der Leitung von Eduard Hofmann, das mit dem Schwelmer Bestergebnis in Höhe von 55 471 Euro abschloss und damit sogar in Westfalen-Lippe auf Platz 20 landete.
In der Kategorie der Sparkassenmitarbeiter, denen ein fiktives Spielkapital von 100 000 Euro zur Verfügung stand, gewann Tim Bramenkamps „A-Team“ das Rennen (105 748 Euro). Auf Platz 2 folgten „Die Chaoten“ unter der Leitung von Gabi Sina mit 105 160 Euro. Den 3. Platz belegte Dominik Bahrs Gruppe „Planlos aber glücklich“ mit 104 659 Euro.
