Grimm(e)s Märchen
Sie sind hier
Schwelm. „Es war einmal." Mit diesen Worten beginnen unzählige Märchen über Hexen, Fabelwesen und sonstige Gestalten. Und unter „sonstige Gestalten" fällt wohl auch alles, was sich in der extrem freien Märcheninterpretation „Grimm(e)s Märchen - Stirb an einem anderen Tag" des Literaturkurses am Märkischen Gymnasium Schwelm tummelt.
Wie verwunschene Frösche, die auf Quark stehen, eine sehr maskulin wirkende Hexe, die das Hänsel mit Burgern einer Fastfood-Kette mästet oder ein dealendes Rotkäppchen. Ihr bester Kunde: der böse Wolf. Wer auch sonst? Und mittendrin sind da noch drei Zwerge auf der Suche nach einem Gegenmittel, um Schneewittchen von ihrer Vergiftung zu heilen. Dann noch eine Prise von Tolkiens Herr der Ringe, kräftig umrühren und heraus kam ein Stück, das seine Premiere in der Schulaula feierte. Mit Lachgarantie.
Die Kursteilnehmer machten dabei nicht nur die Bühnenbretter unsicher, sondern kümmerten sich auch um jeden Handschlag, der hinter der Bühne und drumherum gemacht werden musste. Von den Kostümen bis hin zur Regie, von der Maske bis zum Bühnenbild.
Der Titel kommt übrigens nicht von ungefähr, und nicht nur die Gebrüder Grimm und der Titel eines Bond-Streifens waren Namensgeber. Lehrerin Sandra Grimme ist die Prinzessin auf der Erbse des Kurses - oder einfach die Leiterin - und stellte das Stück zusammen mit ihren Schülern auf die Beine.
