Fotometer für Märkisches Gymnasium

Quelle: 
Westfalenpost vom 11.07.2017

Spende der Maubach-Stiftung

Schulleiterin Katharina Vogt und Dr. Robert Wieczorek, als Vertreter der Fachschaft Chemie, nehmen am Morgen von Andrea Maubach das neue Fotometer in Empfang, das aus Spendengeldern nach dem Tod des im letzten Jahr verstorbenen Schülers Hendrik Feltgen finanziert worden ist. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Messgerät, mit dem im Chemieunterricht der Oberstufe die Konzentration farbiger Stoffe bestimmt, aber auch ihre Struktur charakterisiert werden kann.

Im Gedenken an Hendrik Feltgen

Hendrik Feltgen war nur wenige Monate, nachdem er am MGS sein Abitur bestanden hatte, bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Dieses Ereignis hatte im vergangenen Herbst die Schulgemeinde tief erschüttert. Hendrik Feltgen zeigte sich in der Schule als begeisterter Naturwissenschaftler und hätte nur wenige Wochen später ein Chemiestudium begonnen. Deshalb entschied sich die Familie nach seinem plötzlichen Tod zu einem Spendenaufruf zugunsten der Andrea-und-Klaus-Dieter-Maubach-Stiftung. Diese Stiftung hat sich insbesondere die Förderung naturwissenschaftlicher Bildungsangebote für Kinder- und Jugendliche zum Schwerpunkt gesetzt. Die Mitbegründerin der Stiftung, Andrea Maubach, war darüber hinaus als Tante des Verstorbenen persönlich betroffen.

Besondere Neigung zur Chemie

In Absprache mit Vertretern der Stiftung wird diese Spende nun wiederum der Schule und insbesondere der Chemie zur Verfügung gestellt, an der dem Verstorbenen so viel gelegen war. Da eine Anschaffung in dieser Größenordnung im Rahmen des Schuletats nicht möglich gewesen wäre, zeigte sich Dr. Wieczorek, Henrik Feltgens ehemaliger Lehrer im Leistungskurs Chemie, umso dankbarer für diese großzügige Spende der Angehörigen: „Wir freuen uns sehr, dass unser neues Fotometer uns Lehrer, aber auch die Schülerinnen und Schüler, die Hendrik kannten, im täglichen Gebrauch an einen geliebten Menschen erinnert, dem durch seinen schrecklichen Tod eine wunderbare Zukunft verwehrt geblieben ist.“