Davina Klevinghaus und Ruben Trimpop gewinnen beim Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schreibt einmal im Jahr den DLR_School_Lab-Preis zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Diesmal gewannen Davina Klevinghaus und Ruben Trimpop aus der 10. Klasse des Märkischen Gymnasiums Schwelm den ersten Preis. Aus der Hand des  Vorstandsvorsitzende der Freundesgesellschaft des DLR Horst Rauck erhielten sie  die mit 1500€  dotierten Ehrung.  Sie beeindruckten die Jury durch ihre besonders gute Beobachtungsgabe, differenzierte Beschreibungen und Vergleiche, sowie ihre kreativen Ansätze und ihr tiefes Verständnis der komplexen Sachverhalte. Den zweiten Preis teilt sich Schüler des Wilhelm-Gymnasiums aus Braunschweig mit dem den Schülern des Martinus-Gymnasiums aus Linz am Rhein. Allen Gewinnern war gemeinsam, dass sie sehr eigenständig gearbeitet  und nichts einfach nur  aus dem Internet übernommen hatten. Davina und Ruben haben  die meiste Zeit investiert und konnten sich sogar mit Schülern aus einem Astronomiekurs messen.

Bei dem Wettbewerb in diesem Jahr drehte sich alles um den Mars. Der rote Planet übt nicht zuletzt wegen der vielen offenen Fragen und der Vielfalt von Forschungsthemen eine ganz besondere Faszination aus. Zahlreiche Fragen - mit denen sich auch das DLR intensiv beschäftigt - sind noch weitgehend unbeantwortet oder nicht abschließend geklärt: Warum hat sich unser roter Nachbarplanet anders entwickelt als die Erde? Bot das Wasser, das früher auf dem Mars vorhanden war, ausreichende Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung von Leben? Könnte es vielleicht sogar heute noch Leben auf dem Mars geben und wo müsste man danach suchen? Wie müsste ein Raumfahrtprojekt ausgelegt sein, um mit Menschen zum Mars fliegen zu können?
Angesichts der Vielzahl von Fragen, erhielten die Nachwuchsforscher die  konkrete Aufgabenstellung  anhand von zahlreiche Hintergrundinformationen und Bilddaten vom Mars eine Marsexpedition zu planen und einen geeigneten Landeplatz auszuwählen.

Quelle: DLR, Privat